Oldebor von der Froschau

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Oldebor von der Froschau
Oldebor von der Froschau.png
Position: Baron von Südhag (seit Firun 1021 BF)
Domicello (Herr von Therengars Mündung)
Dient: Cusimo Garlischgrötz
Stand: adlig
Profession: Keine Angabe
Charakter: skrupelloser Opportunist
Tsatag: 16.PHE 975 (67)
Wohnort: Horasreich
Gebiet: Keine Angabe
Familie: Haus von der Froschau
Familienstand: verheiratet
Partner: Idra von Großenau
Eltern:  Gernot v. d. Froschau
Kinder: Eran von der Froschau
Geschwister: Helme v.d. Froschau Boronsrad.jpg
Spezies: Mensch
Geschlecht: männlich
Magie: nicht magisch
Größe: 1,82 Schritt
Gewicht: 82 Stein
Augen: grün-grauen
Haare: schwarz, ergrauend
Einfluss: Keine Angabe
Finanzkraft: ansehnlich
Besonderes: NSC, ehemals SC (Suedhag), kein begabter Kämpfer


Gesinnung
Answinkrise: Keine Angabe
Meuterei: Loyalist


Wappen Haus Froschau.png

Angaben von: 1038




Inoffizieller Charakter

Oldebor von der Froschau ist der amtierende Landesherr der Baronie Südhag.


Erscheinung

Der Baron ist von stattlicher Gestalt und sein Gesicht wird von einem dichten, mit grauen Haaren durchsetzten Vollbart geziert. Die schmalen Augen unter seinen buschigen Augenbrauen verleihen ihm ein autoritäres und manchmal sogar angsteinflößendes Aussehen. Seine helle Haut ist vom Alter mit Falten gezeichnet. Aus Eitelkeit achtet er deshalb peinlich auf seine Erscheinung und trägt stets vornehme Kleidung.

Oldebor ist ein geschickter Redner mit tiefer, eindringlicher Stimme. Seine Fähigkeit, andere Menschen in einer Rede zu manipulieren, ist bekannt: schon manch Unbedarfter hatte nach einer Unterredung mit seiner Hochgeboren sein Anliegen völlig vergessen.


Hintergrund

Als kürzlich bestallter Baron wurden Oldebors Auseinandersetzungen mit dem Junker Bomil von Kleinau selbst über die Landesgrenzen des Windhag bekannt als ein reisender Barde das Lied vom Frosch dichtete, der sich am Feuer - dem Wappensymbol Kleinaus - verbrennt. Als Schritt zur Konsolidierung seiner Herrschaft ging der Baron im Firun 1021 einen arrangierten Traviabund mit Idra von Großenau, einer jungen Novizin des Praios ein.

Noch zu Zeiten von Markgraf Radulf Eran Galahan strebte Oldebor eine herausragende Position in der Markgrafschaft an und versuchte sich durch besonders ruhmreiche Taten in den Vordergrund zu stellen: so nahm er zahlreiche Flüchtlinge aus Tobrien auf, beteiligte sich auf der Seite der Albernier am Kampf gegen den Orkensturm und bewies sich auch persönlich in einer großangelegten Räuberhatz. Seine Ambitionen gingen so weit, dass er seinen bislang einzigen Sohn und designierten Erben Eran nach dem Markgrafen benannte!

Doch seine Bemühungen blieben ohne Erfolg und nach der Meuterei von Harben vermochte er sich nicht gegen Kühnbrecht von Grötz als Sprecher des Windhager Adels zu behaupten. Auch seine Versuche, sich bei Cusimo Garlischgrötz durch umfangreiche Unterstützung bei der Einnahme Harbens anzubiedern, schlugen fehl.

Sein wiederholtes Scheitern, das zunehmende Alter und die Perspektive von relativer Armut, die ihn im Windhag erwartete, führten schließlich dazu, dass er resignierte und letztlich seine Ambitionen im Windhag einstellte. Geschickte Verhandlungen auf den Weißensteiner Reichskongress ermöglichten ihm im Austausch für Stimmrechte und Edlengüter in Südhag zwei horasische Güter in Besitz zu nehmen. Zudem trägt er seitdem den Titel eines Domicello und Herrn von Therengars Mündung. Das Weingut hier erscheint ihm auch der rechte Ort für einen angenehmeren Lebensabend zu sein, da ihm der Gedanke an kalten, rauen Windhag zunehmend zuwider ist.

Oldebor hat nun bereits seit einigen Götterläufen die Baronie nicht gesehen und überläßt die Verwaltung seinem Lehensvogt Irian Hellron, dem Sippenältesten der Hellron-Sippe. Irian Hellron hingegen nutzt seine neue Macht (er spielt sich gerne vor den Einwohnern als Baron auf), um die verhasste Sippe der Cortaks zu traktieren.

Von seinem Sohn erwartet er, dass er die Linie der Froschau in Südhag dereinst fortsetzen wird und versucht ihn, im Horasreich entsprechend vorzubereiten. Dabei sieht er darüber hinweg, dass es Eran mittlerweile an Fähigkeiten und Antrieb mangelt, da er sich an das leichte Leben im Lieblichen Feld gewöhnt hat.


Werdegang

975 Geburt
Oldebor wird in Harben geboren
1021
Firun: Vermählung mit Idra von Großenau
1032
Ingerimm: auf dem Weißensteiner Reichskongress erhält der Baron durch inoffizielle Verhandlungen mit horasischen Edelleuten im Austausch für Stimmrechte und Edlengüter in Südhag zwei horasische Güter zugesprochen, Gut Therengars Mündung und Gut Dragenhang
1034
nach dem Tod des Verräters Romualdo ya Cantarra und mit dem Ende von dessen Schreckensherrschaft über Unterfels ist der Anspruch Oldebors auf das durch Romualdo gewährte Gut ungewiss. Das Gut Dragenhang fällt an das Haus von der Froschau zurück.