Geschichte des Windhag/Baustelle

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Die Vor- und Frühgeschichte

Orks und Elfen durchstreifen die Auen des Großen Flusses.

Ancarion der Rote, Oberster der Kaiserdrachen, angeblich ein Sohn Pyrdacors, soll im Windhag sein Revier haben.

ca. 7200 v.BF
Ancarion der Rote stirbt in der Schlacht des Himmelsfeuers.
ca. 5000 v.BF
Einige Zwergensippen besiedeln, vermutlich auf der Suche nach dem Hort Ancarions, das Windhaggebirge, das damals noch reich an Bodenschätzen ist.
ca. 4500 v.BF
Ein großer Schwarm Westwinddrachen vertreibt die Zwerge aus der Region.
ca. 4200 v.BF
Als nach dem Waffenstillstand mit den Drachen die ersten Zwerge in den Windhag zurückkehren, sind auf unerklärliche Weise alle guten Erze und Gesteine verschwunden, das Gebirge besteht bloß noch aus Kalk und Kreide (siehe auch Pyrdacors Frevel). Die Westwinddrachen dagegen haben sich im Windhag niedergelassen. Seit der Zeit meiden die Zwerge das [[Tote Berge|Tote Gebirge]


Frühe Bosparanische Ära

ca. 1000 v.BF
Güldenländische Siedler errichten an der Phecadimündung ein Heiligtum für die Meeresgötting Charypta
882 v.BF
Gründung Grangors und Beginn der Besiedlung des Phecaditals durch die Bosparaner.
880 v.BF
Erkundung und Besiedlung der Lande am Großen Fluss, welche die Albernia genannt werden.
878 v.BF
Admiral Sanin d. Ä. räuchert an der Stelle des heutigen Harben ein Piratenversteck aus und lässt den Stützpunkt Harpagon errichten.
876 v.BF
Siedler der Erkundungszüge Admiral Sanins d.Ä. gründen Havena.
875 v.BF
An der Stelle des späteren Kyndoch entsteht eine erste Siedlung, die jedoch im Rahmen des Ork-Aufstandes von 706 v.BF wieder ausgelöscht wird.
872 v.BF
Admiral Sanin d.Ä. erkundet den Großen Fluss bis in die Ferdoker Gegend und lässt Vorposten zurück. Aus diesem neu erschlossenen Land entstehen die Nordmarken, die von Vadocia (Ferdok) aus regiert werden und Albernia mit umfassen.
706 v.BF - Großer Orkaufstand
Die versklavten Orks erheben sich in den Nordmarken zu einem blutigen Aufstand, weitere Horden fallen von Norden aus dem Orkland ein. Nur vier Monate währt die Herrschaft der Orks, dann werden sie mehrheitlich vom Karmesin hinweggerafft. Die Orks werden von den Menschen unter Führung Selma Bragolds besiegt und nach Norden abgedrängt. Einige Orks ziehen sich in die Windhagberge zurück und bilden so die Vorfahren der noch heute dort lebenden Ramuchai-Orks.
705 v.BF
Albernia wird aus den Nordmarken herausgelöst, erste Fürstin wird Selma Bragold
569/568 v.BF
Zweiter Garether Bürgeraufstand, auch die Fürstentümer Albernia und Nordmarken sagen sich vom Reich los.
Unter der Führung von Hlûthar von den Nordmarken sowie Ardis Bragold ziehen alle Kämpfer, die eine Waffe tragen können, gen Gareth, um dieses in der Schlacht gegen die Legionen des Fran Horas zu unterstützen. Kaum einer kehrt aus der 1. Dämonenschlacht zurück.


Dunkle Zeiten (564-162 v.BF)

Legenden berichten über einen mystischen König des Windhag

564 v.BF
Fran Horas stirbt in seinem Palast in Bosparan. Beginn der so genannten "Dunklen Zeiten" (bis 162 v.BF). Die entvölkerten Lande am Großen Fluss und an der Westküste versinken, ihrer kämpfenden Elite beraubt, im Chaos. Zerfall in viele kleine Herrschaften.
Irgendwann nach 564 v.BF
Ein geheimnisvoller Naturpriester taucht aus den Wäldern des Windhag auf und gibt den Menschen an der Westküste Ordnung und Sicherheit zurück. Entstehung des kleinen Königreichs Windehag, das den Nordwesten des Gebirges einschließlich des Schattengrundpasses umfasst und dessen König angeblich über 200 Jahre herrscht. Kaum jemand sonst interessiert sich für den unwirtlichen und rohstoffarmen Landstrich.
444 v.BF
Die Lex Imperia von Yarum Horas wandelt das Königreich Nordmarken zum deutlich kleineren Herzogtum um, zu dem auch das Alte Land gehört. (SüB 12,13)
Mit Yarums Gesetzen wird auch das Haus Garlisch entmachtet, welches von der Stadt Grangor aus über die Praefectur Phecadia herrschte. Vormals Teil der Nordmarken ist Phecadia nun kaiserliches Dominium. (SüB 13)
ca. 350 v.BF
Die Menschen des Königreichs Windehag errichten an der Tiefen Bresche die Grenzfeste Harpen, da das Bosparanische Reich sich daran gemacht hat, das Königreich Windhag zu erobern. Sie können an dieser strategisch wichtigen Position die von Süden anrückenden Bosparaner zunächst aufhalten. Die frühere Hafenstadt Harpagon ist verfallen. (Quelle?)
316 v.BF
Kaiser Jel Horas errichtet an der südlichen Biegung des Großen Flusses die Zwingfeste Jelenvinia und weitet seine Kontrolle über weite Teile des Tals des Großen Flusses und bis nach Gratenfels aus. (SüB 20)
307 v.BF
Bosparanische Legionen unterwerfen das bis dahin unabhängige Königreich Windehag endgültig, welches wieder ein Teil des Herzogtums Nordmarken wird. (SüB 20)
300 v.BF
Kaiser Usim Horas, die Thorwaler plündern u.a. Belhanka, das Reich verliert spürbar an Stärke und i

so zeitweise die direkte Kontrolle über das linke Flussufer des Großen Flusses, sowie über wesentliche Teile der Windhagberge

258 v.BF
Kaiser Usim Horas II., das Reich unterliegt gegen die Orks und das Großsultanat Elem, i

das stark geschwächte Reich kann seinen direkten Einfluss auf das Alte Land und die Windhagberge nicht wiedergewinnen

191 v.BF
Kaiser Dalek Horas III., das Reich ist vollkommen zerrüttet

Kusliker Kaiser (162 v.BF - 0)

162 v.BF
Kaiser Brigon Horas beginnt das Reich zu einen, erlässt kluge Gesetze und besiegt aufsässige Kriegsfürsten. G12,21.
110 v.BF
Kaiser Silem Horas
87 v.BF
Kaiserin Obra Horas
59 v.BF
Kaiser Murak Horas
17 v.BF
Kaiserin Hela Horas

Frühes Neues Reich (0 - 335)

0
Bosparans Fall. Das Heer Gareths plündert über ein halbes Jahr lang das Liebliche Feld.(G12,22f)
1
Goblinhorden unter der Hochschamanin Uschpuschanna erobern das Liebliche Feld. (G12,22)
3
Im Theater von Arivor gründet sich der Ritterorden der Theaterritter und beginnt die Goblins zu vertreiben. (G12,22)
5
Die Theaterritter besiegen die Goblins und errichten in den folgenden Jahren Festungstürme im Phecadital und an anderen Orten um erneute Vorstöße zu verhindern. (G06,15)
11
Lutisana von Kullbach, die Komturin von Phecadien wird auf Ebtreiben Kaiser Rauls festgesetzt und hingerichtet.
Der Orden der Theaterritter wird verboten und lebt Jahrzehntelanf im Untergrund weiter. (G12,23)
11-56
Phecadien ist durch Gareth eingerichtetes Protektorat (Kuslik ist ein eigenes Protektorat) (G12,23)
Ab 56
Das Erzherzogtum Kuslik entsteht unter dem ersten Erzherzog Hardo von Gareth. Das Protektorat Phecadien wird Teil des neuen Erzherzogtums. (G12,23)
73
Die Theaterritter werden wieder öffentlich geduldet. (WikiAventurica, Quelle KLÄREN)
Zwischen 89-119
verstärkte Thorwalerüberfälle, danach gewinnen die Verteidiger mehr und mehr die Oberhand
143
Der Aufbau der Kaiserlichen Westflotte kann die Thorwaler Plünderzüge spürbar eindämmen. (G06,15)
150
Gründung Kyndochs nahe der Ruinen einer alten bosparanischen Siedlung durch Thorwaler Siedler (G06,15)
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Es wird berichtet, dass Gerfins Sippe die Drachenkopf-Ottajasko um Hilfe im Krieg gegen Peukins Sippe bat, ein Bündnis und Gefolgschaft anbot. Zusammen gewannen die Gerfins und Thorwaler den Krieg und aus der provisorischen Herborg entstand ein Dorf, denn die Freundschaft zwischen Sippe und Ottajsko brachte beiden reiche Ernte.

Die Thorwaler breiten in den folgenden Jahren aus und gründen verschiedene Siedlungen am Großen Fluss und der Küste. Dabei kommt es immer wieder zu kämpfen zwischen Ansässigen und Nobilität der Nachbarschaft. Nach und nach bildet sich das Hjaldelag, als Zusammenschluss mehrerer eigenständiger thorwalscher Sippen, die praktisch den Fluss zwischen Elenvina und Havena kontrollieren. Es bestehen freundschaftliche Verhältnisse zum Albernischen Fürstengeschlecht, welches die Thorwaler als Trumpf gegen die starke Albernische Nobilität zu nutzen versucht. (G06,15)
162
Der Große Fluss führt gewaltiges Hochwasser. (G06,15)
177
Die Theaterritter werden ins Bornland abberufen, um es zu erobern und zu kolonisieren. (G12,23)
291
Thorwaler kämpfen unter Diudan ui Bennain auf Seiten des Reichs (bzw. des Albernischen Fürsten) gegen die alte Heimat, welche im folgenden Unterworfen und besetzt wird. (G06,16)

Priesterkaiserzeit (335-465)

Das Windhager Gebiet ist den Illuminaten von Havena , Elenvina und Methumis zugeteilt. Thorwalsche Lebensart und die Eigenständigkeit der alten Sippen wird brutal unterdrückt.

431 - Zweite Seeschlacht von Salza
in der Folge Befreiung der Thorwaler Lande vom Joch der Priesterkaiser.


Rohalszeit (466-589)

Entwicklung der politischen Verhältnisse des Windhag ab 465

Langsames Wiederaufleben der alten Strukturen des Hjaldelag und der Sippen. Ersteres in deutlich geschwächter Form. Die Bennain sind im alten Land nun der einflussreichste Clan

520
Rohal belehnt das Haus Grötz mit der Grafschaft Windhag, die bis dahin zum Herzogtum Kuslik gehört hatte und nun zurück an die Nordmarken geht.

Magierkriege

590, 22. Boron
Tag der Furcht
kriecht ein unförmiges Monstrum aus dem Grossen Fluss und richtet im Städtchen Kyndoch erhebliche Verwüstungen an
599
Der Hetmann Niamad ui Bennain, zieht mit wenigen Getreuen nach Havena und befreit die Stadt von der Magierherrschaft. Das Volk ruft ihn zum neuen Fürsten aus.


Die frühe Almadaner Dynastie (600 - 702)

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600
Der Zweite Orkensturm
Die Heere des mittelreichischen Westens hasten gen Osten um den Kosch und Garetien vor den Orkhorden zu schützen. Derweil marschiert der Stamm der Ramuchai über Andergast, wie im Dritten Orkensturm auch, gen Albernia. Jedoch erreicht kein Bote albernisches Land, sodass die Ramuchai überraschend auf Reichsgebiet auftauchen.
Die aus dem Orkland über Andergast einmarschierten Ramuchai lassen die Städte Albernias links liegen, um das mystische Heiligtum im Gundelwald zu erreichen. Nachdem sie dort uralte Kräfte beschworen haben, beginnen sie das Abagund zu verheeren. i

Geschichten munkeln, dass hunderte Menschen in den dunklen Wald verschleppt und in Blutritualen geopfert wurden, die den Orkensturm im Osten und das eigene Vordringen mit dunklen Mächten verstärken sollten. Nach der Verheerung des südalbernischen Umlandes setzten die Ramuchai über den Fluss, wo sie ein eilig aufgestelltes, völlig untrainiertes Heer der Altländler brutal vernichteten, denn die Ritterschaft befand sich im Osten um dort den Hauptstoß des Orkensturmes abzuwehren. Nach ihrem Sieg rückte die große Armee der Schwarzpelze, alles auf ihrem Wege dem Erdboden gleichmachend, Richtung Elenvina vor.

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Namenlose Tage 600: Im Gundelwald wirken die Orkschamanen ein großes, unheiliges Blutritual (vgl. ähnliches). Niamad ui Bennain bekommt Kenntnis davon und kann am vierten Tag das Ritual vor seiner Vollendung stoppen und den Großschamanen töten.

601
Bei dem Weiler Siegesmühl werden die Ramuchai von einem Heer der Nordmärker und Kyndocher besiegt, nachdem der Kyndocher Flussgraf und Hetmann den mächtigen Orkschamanen im Gundelwald erschlagen und so die Ramuchai ihrer Zauber beraubte. Danach wurden die Ramuchai in Gruppen in die Windhagberge und ins verwüstete Alte Land versprengt, die fortan die verbliebenen Bewohner verjagen.
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Eine größere, geschlossene Gruppe wird von einem Unterhäuptling in die Windhagberge geführt, die dort auf die Orks der Windhagberge treffen. Der Unterhäuptling wird vom Brass'Aragh-Helden Yuba erschlagen, der die Ramuchaigruppe mit den Bergorks vereint. Im folgenden versucht Yuba die versprengten Ramuchai zu vereinen. Yubas Orks überfallen rasch die Sippler im Küstenland und bekämpfen die Ramuchaigruppen des Alten Landes.

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Zeitgleich mit der Flucht der Ramuchaigruppen wandern die Kratosman-Gerfins und die Halbach-Gerfins aus den Windhagbergen, in die sie zur Zeit der Priesterkaiser geflohen waren. Sie nehmen Flüchtlinge des Alten Landes, die den alten Gerfinfamilien entstammten auf, aus anderen Flüchtlingen bilden sich die Dymholmer-Gerfins neu.

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Mit dem Jahr 601 beginnt im Windhag die Zeit der Orkkriege

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Im Westen erobern Yubas Bergramuchaiorks über den Winter andere Ramuchaigruppen und vertreiben zusammen mit diesen alle Sippler aus den Windhagbergen. Das löst in einem Dominoeffekt weitreichendere Wanderbewegungen der Windhager Sippen aus. Im Verlauf dieser Sippenwanderungen kommt es zu Konflikten zwischen den Sippen, die den Windhag nachhaltig in Unruhen versetzen.

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Im Osten plündern Orks das Kyndocher Umland im Frühling erneut und schießen sogar ein paar Pfeile über die Stadtmauern. Einige Orkbanden setzen über den Fluss über und brennen Höfe im Isenhag nieder. Der Schattengrundpass wird besetzt und die Windhager können dem nichts entgegensetzen, denn die Ritter kehren - wenn überhaupt - nur in kleinen, abgekämpften Gruppen aus dem Osten zurück.

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Kyndocher Prospektoren stellen fest, dass sich Gerfins Sippe im Alten Land im Kampf gegen die Ramuchai niedergelassen hat.

602
Eslam I. von Almada wird neuer Kaiser des Mittelreichs und ernennt Niamad ui Bennain zum Landverweser von Albernia.
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Der Häuptling Yuba besiegt zwei andre Anführer und erweitert die eigene Gruppe. Die letzten Adligen, unter ihnen die Grötz, kehren vom Orkensturm aus dem Osten zurück.

Sommer/Herbst
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Im Westen kommen die einander bedrängenden Sippen nicht zur Ruhe, verspinnen sich gegenseitig in blutige Fehden.

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Im Osten bekämpfen sich einzelne Orkgruppen. Ein albernisches Expeditionsheer der Bennain wandert ohne Widerstand einmal durchs Alte Land und kehrt unverrichter Dinge heim. Aus dem Isenhag kehren daraufhin einzelne Flüchtlingsgruppen zurück.

Winter/Frühling
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Yubas Gruppe überfällt den Norden und rückt teilweise in das Alte Land ein. Die Gerfins geraten massiv unter Druck der sich formierenden Ramuchai. Ein bedrohlicher Jagdkrieg bricht aus. Die zurückgekehrten Flüchtlinge schließen sich den Gerfins an, werden getötet oder fliehen wieder zurück.

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Im Westen gibt es schwere Gefechte zwischen den miteinander in Streit liegenden Sippen und den Orks. Im Phecadital brennen Höfe. Jedoch können die Grangorer Grenzreiter regelmäßig plündernde Orks als auch Sippler stellen und Schlimmeres verhindern.

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Ein Kyndocher Heer marschiert im Frühling wieder ohne auf Gegenwehr zu treffen durchs Alte Land.

603
Sommer/Herbst
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Die Kyndocher Bennains nehmen Wiederansiedlungsbestrebungen von Flüchtlingen in Angriff. Derweil kommt es im Alten Land zu unregelmäßigen Scharmützeln. Die Gerfins zwingen neu ankommende Flüchtlinge jedoch zur Integration. Am Phecadi beginnen die Grötz sich gegen die Orks zu rüsten und den Ostteil der Grafschaft Windhag zu sichern.

Winter/Frühling
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Im Westen gelingt es der Familie von Windisch vor Ort, das Heft in die Hand zu nehmen. Sie versucht, die Sippler des Westens miteinander zu versöhnen.

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Im Alten Land entspinnt sich im Winter ein großangelegter Jagdkrieg zwischen den Orks und den Gerfins. Ein Kyndocher Heer kommt eilig zur Hilfe, wird jedoch in einen unübersichtlichen Guerillakrieg verstrickt, fährt sich fest und erleidet im Schneegestöber eine schleichende aber desaströse Niederlage.

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Im Frühling gründet Niamad ui Bennain auf dem Gebiet der alten, mittlerweile fast vollständig verwüsteten Flussgrafschaft Kyndoch die Mark Windhag, die von der Weilwasser bis zur Hefthe reicht. Die Mark soll das Isenhag, das Land der Grötz sowie Kyndoch und den Gundelwald vor dem Zugriff der Ramuchai schützen. Das Neue Kyndocher Recht wird ausgerufen und besagt, dass Gerfins Sippe und anderes Volk als freie Wehrbauern angesiedelt werden. In einem ersten Schritt wird der Ort Dymholmen mühevoll befestigt, da von hier aus das Kyndocher Moor überwacht werden soll, damit die Orks nicht durch dieses schwer zu kontrollierende Gebiet sich dem Heiligtum im Gundelwald nähern können.

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Von Harben aus gelingt es den Grötz kurzzeitig, den Schattengrundpass frei zu schlagen

606
Sommer/Herbst
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Bennainheer ereilt im Alten Land eine vernichtende Niederlage durch die nahezu geeinten Ramuchai. Die Bennains, durch ihre Regierungsgeschäfte in Albernia beschäftigt, verlegen sich in der Mark Windhag auf die Verteidigung um sich nicht in einem jahrelangen, ertraglosen Guerillakrieg aufzureiben. Sie bündeln alle Kräfte rund um Kyndoch und überlassen die Tagegeschäfte ihren Kyndocher Statthaltern.

607
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Im Winter erschlägt Yuba den letzten anderen Häuptling und vereint alle Ramuchai. Er erhält den Ehrentitel Arbakk Tarrakvash, Waffe von Tairachs Totenreich.

612
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An der Sarpe erleidet die Gerfinsippe eine vernichtende Niederlage und flieht, die Ramuchai dicht auf den Fersen Richtung Nordosten. In der Schlacht am Tornberg gelingt die Rettung der Sippe unter der Führung der Helden Tejar und Radagais. Danach wird die Sippe vollständig militarsiert und kämpft mit allen Mitteln um ihr Überleben.

Im Alten Land hat sich endgültig ein Orkreich etabliert. G06,103:Widderstatuen zeugen von langfristiger Besiedlung des Alten Landes durch Orks.
614
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Die Kyndocher Statthalter stellen die Neubefestigung von Grefinshûs auf die Beine. Als eine der sehr wenigen Stellen mit festem Grund direkt am Fluss kann der Ort gut übers Wasser versorgt werden und hält sich gegen die Ramuchai. Daneben gibt es einige Gerfinsprenkel, die mal aufgegeben, mal wieder zurückerobert werden.

615
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Im Sommer starten die Ramuchai einen großangelegten Angriff auf Kyndoch, der Dank albernischer Unterstützung abgewehrt werden kann.

616
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Eine große Schlacht an der Sarpefurt zwischen den Bennain und den Ramuchai endet unentschieden.

617
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Die Kyndocher beginnen die Sarpegrenze durch einige Wachtürme zu befestigen. Danach entspinnt sich ein kräftezehrender Klein- und Grenzkriege an der Sarpe.

618
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Aus dem Isenhag werden massiv Siedler ins Kyndocher Umland verfrachtet.

620
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Die Grötz beginnen sich in der Mark Windhag zu engagieren. Die Bennains geben gern Verteidigungspflichten und damit verbundene Rechte im Süden der Mark abzugeben.

621
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Dank des sehr strengen Winters, in dem sogar der Große Fluss zeitweilig zufriert, gelingt eine große Orkoffensive im Norden. Die Befestigungen des Kyndocher Umlandes werden überrannt, Hohenaich wird erobert und zahlreiche Orks können über den zugefrorenen Fluss in den Gundelwald gelangen. Nur unter größten Mühen gelingt es einem Bündnis aus Crumolds, Stepahans, Kyndochern, Aichhainern und Dymholmern, den Ramuchai nachzusetzen und das Schlimmste zu verhindern.

623
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Die Grötz erhalten den Oberbefehl über die Mark zwischen der Hefthe und der Dunkelwasser zur vorgelagerten Verteidigung ihrer Ländereien.

625
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Die Grötz erhalten den Oberbefehl über die Mark zwischen der Dunkelwasser und einem Steifen 5 Meilen nördlich des Schattengrundpassen, um ihn verteidigen zu können.

638
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Den Grötz gelingt die aufsehenerregende Errichtung Grötzenhalls mitten im Orkgebiet in Greifenklamm. Damit wird die Sarpegrenze am Angelpunkt gestärkt, was den Bennainstatthaltern nie gelang.

639
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Den Grötz wird die Verteidigung der Mark bis zur heutigen Grenze Flachsteins mit Weißengau übertragen. Bei den Kämpfen im AL arbeiten sie mit den Gerfins Hand in Hand und können an den wenigen befestigten Punkten kleine Neuansiedlungen für den Unterhalt ihres Militärapparates aufbauen. So bspw. Widderhall. Sie versuchen in den Folgejahren, einen Befestigungsriegel aus festen Häusern von Grötzenhall bis zum Schattengrundpass zu bauen und zu halten, was misslingt.

645
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Die Grötz beginnen mit dem Bau einer Festung auf alten Fundamenten auf dem Weißenstein, müssen jedoch eine Niederlage hinnehmen.

647
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Die Grötz versuchen in einem zweiten Anlauf auf dem Weißenstein zu bauen, müssen die Anstrengungen jedoch wieder abbrechen.

650
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Den Grötz gelingt nachhaltig der Beginn des Festungsbaus auf dem Weißenstein, der mittlerweile auch "Rotenstein" genannt wird.

678
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Auf dem Boden ihrer Besitzungen in der Mark Windhag gründen die Grötz die Grafschaft Grötz, die nominell dem albernischen Fürsten lehnspflichtig ist.

ca. 680
Barnabas von Grötz stirbt als letzter männlicher Nachfahre aus dem Geschlecht der Grafen von Grötz. Durch eine Verbindung der Häuser Garlisch und Grötz gehen die Grötzschen Lehen an die Grafen Garlisch aus Grangor über, die sich fortan Garlischgrötz nennen. i

In den Folgejahren gelingt es den Garlischgrötz zunehmend, das Alte Land zu befrieden und vielerorts Sippler und andres Landvolk anzusiedeln. Bei allem können sie sich auf Gerfins Sippe als auf alte Kampfesgenossen stützen.

Späte Almadaner Dynastie (702-902)

702 - Große Flut
Eine Flutwelle verheert Havena und sorgt entlang des Großen Flusses für Überschwemmungen. Die Unabhängigkeitsbestrebungen Albernias werden durch die Katastrophe beendet. Das Haus Bennain wird zum Spielball von Kaiserhaus und anderer mächtiger Familien.
Da die Flut einen großen Teil der Westflotte vernichtet hat, wird das Städtchen Harben neuer Flottenstützpunkt.
741
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Der letzte ansässige Ork wird im Alten Land erschlagen. Die Zeit der Orkkriege ist endgültig vorbei. Nach 741 gibt es nur noch aus den Bergen kommende Räuberbanden. Den Garlischgrötz haben vielerorts in der restlichen Mark und in Kyndoch hohe Verwaltungsposten inne und führen sie wie Hausmeier, während die Mark nominell den albernischen Bennainfürsten unterstellt bleibt.

745, 17. Praios
Rebellen aus dem Lieblichen Feld dringen in den Harbener Kriegshafen ein und verbrennen sieben Galeeren.
747-772 regierte der unfähige Eslam IV. von Almada
752 - Enteignung der Garlischgrötz
Graf Leomar von Garlischgrötz schließt sich den Liebfeldischen Rebellen an, woraufhin ihm Kaiser Eslam IV. alle Lehensrechte entzieht. Im Zuge dessen wird die Grafschaft Grötz aufgelöst: Fuchsgau und Bollharschen wurden der Mark Elenvina, Weißengau und Widdernhall der Grafschaft Windhag zugeschlagen. Kaiser Eslam behält sich jedoch einige Lehen auf sieben Jahre vor, um die Kriegskosten zu decken, wie es offiziell heißt.
759 - Reorganisation des politischen Windhag
Kaiser Eslam verteilt weitere Lehen aus dem ehemaligen Garlischgrötzer Besitz: Die Mark Windhag wird aufgelöst, die Baronie Sarpeland geht an die Grafschaft Windhag, Kyndoch wird zur Reichstadt und die am andern Flussufer gelegenen Ländereien werden zur nordmärkischen Baronie Kyndoch vereint.
766-784 Der 1. Landkrieg
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Mit den Unruhen des Jahres 766 beginnt nach der Geschichtsschreibung von Gerfins Sippe die Zeit der Landkriege.

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Der 1. Landkrieg wütete über 18 Jahre in wechselhaften Etappen nach deren Ende das Alte Land nur noch aus Wildnis und den Skeletten verkohlter Dörfer bestand

772-809 regierte Bodar II.
839-840 Der 2. Landkrieg
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Zwei Jahre lang wütete der 2. Landkrieg, der mit der Hinrichtung des Sippenoberhauptes der Gerfins in Kyndoch endete.

843-880 regierte Eslam V.
845-848 Der 3. Landkrieg
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Drei Jahre lang wütete der 3. Landkrieg in dem die Gerfins den Versuch ihrer Ausrottung aus dem Land abwehrten.

864
Die Große Havarie. Auf dem Weg, die aufständischen Städte Mengbilla und Drôl zurückzuerobern, gerät die Westflotte vor den Zyklopeninseln in einen Sturm. Die meisten Schiffe sinken auf den felsigen Küsten (sowie durch Zyklopenbeschuss).
880-902 regierte Valpo
889 Der 4. Landkrieg
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Für einen Sommer wurde der 4. Landkrieg ohne Kämpfe geführt

892-899 Der 5. Landkrieg
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Über acht Jahre wütete der 5. Landkrieg.

Kaiserlose Zeiten (902-931)

902
Tod von Kaiser Valpo dem Trinker, Beginn der Kaiserlosen Zeit (bis 933 BF), Thronfolgekriege im Mittelreich.
902-933
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Während der kaiserlosen Zeit kämpfte Gerfins Sippe im 6., 7. und 8. Landkrieg in den Wirren der Kaiserlosen Zeit für ihre Freiheit. Andre Sippen fochten ebenso gegen marodierende Heere verschiedenster "Kaiser".

920
Im so genannten Vinsalter Krieg erobert die vom Lieblichen Feld unterstützte Gegenkaiserin Rondhara von Albenhus Elenvina und kontrolliert große Teile Nordmarkens und Westalmadas. Teile des Windhag unter Grangorischer Herrschaft während Albernia die nordwestlichen Baronien der Nordmarken unter Protektion stellt. (KLÄREN: Quelle?)
931
Die Thorwaler versuchen ihren Einfluss auf Albernia auszudehnen, müssen aber vor Harben eine schwere Niederlage gegen die kaiserliche Westflotte hinnehmen. (KLÄREN: Quelle?)

jüngste Vergangenheit

933
Kaiser Perval beendet die Kaiserlose Zeit.
938
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Kaiser Perval macht aus den Lehen, die die aufrührerischen Gerfins beherbergt, reichsunmittelbares Territorium, um weitere Aufstände zu vermeiden. Die ehemalige Baronie Sarpeland wird samt der Kyndocher Stadtmark zum Reichsland Flachstein. Die Baronie Weißengau wird zur Pfalzgrafschaft Weißengau

ab 940
Kaiser Perval lässt in Harben den neuen Kriegshafen errichten. Die Stadt wird zur Festung ausgebaut.
1002 - Markgrafschaft Windhag gebildet
Rateral Sanin der XII. wird Admiral im Westmeer und Markgraf der von Kaiser Hal neu geschaffenen Markgrafschaft Windhag.
1020
Im Frieden von Weidleth wird zwischen Horas- und Mittelreich nicht nur ein 12-jähriger Frieden vereinbart, Teil des Vertrages ist u.a. auch die Neuüberprüfung wechselseitiger Lehens- und Landansprüche. Dies betrifft vor allem die Familie Garlischgrötz. Herzog Cusimo entsendet Inspektoren in die früheren Lande in Windhag und Nordmarken.
1021
20. Rahja: Rateral Sanin XII. kapert sein altes Schiff, die Seeadler von Beilunk, um damit in den Kampf gegen Borbarad zu ziehen.
Absetzung Sanins als Markgraf, Nachfolger wird Radulf Eran Galahan, Bruder der bekannten Landgräfin von Honingen Franka Salva Galahan sowie Halbbruder der noch bekannteren Rahja-Hochgeweihten Aillil Andara Galahan.
1025
Friedensverhandlungen zwischen Horasreich und Thorwalern in Kyndoch
1026/1027
Ein Riesenlindwurm, bekannt geworden als der Wurm vom Windhag tyrannisiert das Land und macht den Schattengrundpass unsicher, was den Nachschub für die Flotte in Harben zeitweise zum erliegen bringt. Mehrere Drachenhatzen scheitern, bei einer verliert der Pfalzgraf von Weißengau, Efferdin ui Morrigandh sein Leben. Einigen Helden, die vom Markgrafen beauftragt wurden, gelingt es schließlich, das Untier zur Strecke zu bringen.
1027
Nachdem die Soldzahlungen durch den Krieg im Osten immer wieder ausbleiben, übernehmen Matrosen und Seesoldaten in der Meuterei von Harben die Herrschaft über Stadt und Flotte. Der Admiral, Markgraf Radulf Eran Galahan, stellt sich nach einer kurzen Phase der Anarchie an die Spitze des Aufstandes. Piratisierung der Flotte.
1027
Ingerimm: In Elenvina tagt der Reichskongress. Cusimo von Garlischgrötz, Herzog von Grangor, äußert seinen Zorn über das Windhager Piratenunwesen und fordert auf Grundlage des Weidlether Vertrages erneut sein Erbe ein. Krieg im Osten, Harben im Aufstand, Albernia abtrünnig, Cusimo droht mit der Goldenen Legion. Reichsbehüter Jast Gorsam vom Großen Fluss stellt Radulf Eran Galahan unter Reichsacht und belehnt den Herzog als neuen Markgrafen mit der Markgrafschaft Windhag (unter Ausgliederung der beiden Baronien Grenzmarken und Fuxwalden) - mit dem Auftrag, sein Lehen selbst zu befrieden. Mit dieser Belehnung werden auch alle alten Erb- und Lehensansprüche des Hauses Garlischgrötz in den Nordmarken beigelegt.
1028
im Rondra: Die Truppen des neuen Markgrafen Cusimo von Garlischgrötz beginnen mit der Belagerung der Stadt Harben.
1028
6. Phex: Seeschlacht am Kap Windhag, Admiral Radulf Eran Galahan verhilft Romin Galahan von Kuslik zur Flucht, verliert dabei jedoch seine Flotte und das Leben.
1028
im Ingerimm: Nach dem Tod Admiral Radulfs und dem Verlust des Großteils der Flotte nehmen die Truppen des Markgrafen nach langer und harter Belagerung die Stadt Harben ein.
1030
6. - 9. Rondra: Große Truppenparade sowie Feierlichkeiten zur Gründung des Neuen Reichs in Elenvina. Auch die Truppen Albernias, des Kosch und des Windhag nehmen (in Abordnungen) teil. Die Botschaft: Das neue Reich Kaiser Retos lebt fort - und zwar in den Nordmarken.
1032
1. bis 22. Ingerimm: Unter Vorsitz von Kaiserin Rohaja tagt auf der Pfalzburg Weißenstein der Weißensteiner Reichskongress, welcher den so genannten "Weißensteiner Schluss" gegen das abtrünnigen Almada verabschiedet. Um den Frieden des abgelaufenen Weidlether Vertrages nicht zu gefährden, setzt Rohaja ihrem Bruder ein 18-monatiges Ultimatum zum Verzicht auf die Rauls- und die Königskrone und droht andernfalls mit der Reichsacht. Ebenfalls als Preis für den Frieden wird der gefangengesetzte Romin Galahan von Kuslik an die horasische Delegation unter Führung des Comto Protector Ralman von Firdayon-Bethana ausgeliefert und sogleich mit dem Schwert gerichtet.


Unstimmigkeiten und Widersprüche

Phecadia in den Dunklen Zeiten
Mit der Lex Imperia von 444 v.BF wird aus der Präfektur Phecadia ein Dominium. Phecadia ist also nun unter Kaiserlicher Herrschaft. (SüB 12,13)
329 v.BF befiehlt Jel Horas das unwirtliche Phecadia zu erschließen. (SüB 20)
Um 444 kann Phecadia nicht unwirtlich gewesen sein. Der Wiederspruch könnte aufgelöst werden, wenn die Krondomäne zwischen 444 und 329 ausser Kontrolle geraten, oder irgendwie verwüstet wurde.