Burg Starkenstein

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Burg Starkenstein
(Feste)
Region: Altes Land
Lehen: Flachstein
Reichsvogt: Efferdan Wellenstein
Einwohner: 20
im Umland: 60
Truppen: ca. 10 Eisenhüte
Befestigung: Hohe Halle mit Schildmauer,
Einfriedung und Nebengebäuden
Sakrales: Traviaschrein
Besonderes: gegenwärtiger Ausbau
Angaben von: 1038
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH


Lage

Der Starkenstein ist einer der vordersten Flachsteine dessen Flanke steil zum Sarpetal abbricht. Auf der Hügelkuppe erhebt sich nach einigen Götterläufen Ausbau die Burg Starkenstein als Amtssitz des Reichsvogts Efferdan Wellenstein.

Inseln gleich erhoben sich der Starkenstein und die bewaldeten Hügel der übrigen Flachsteine aus den aufsteigenden Schleiern der Morgennebel über dem Großen Fluss. Noch erstreckte sich das Nebelmeer bis hinüber nach Draustein - doch es konnte nicht mehr lange dauern bis Praios' Auge die Schleier vollends vertrieb und auch die kleine Ansiedlung unter der Burg enthüllte. Dieser Moment innerer Ruhe und Einkehr verging als Hämmern, Klopfen und Sägen einsetzte und den Reichsvogt wieder in die geschäftige Realität dieses Morgens zurückholte. Mit einem Seufzen wandte sich Efferdan Wellenstein zur Baustelle seines Amtssitzes im Reichsland Flachstein um: vor der Kulisse der weiß schimmernden Zinnen der Windhag-Berge schwärmten in Schwindel erregender Höhe die Frauen und Männer der beiden Bautrupps über den Dachstuhl des neuen Pallas aus und begannen gerade mit dem Tagwerk. Anspornende Rufe hallten durch die Morgenluft als die Zimmerleute und Steinmetze das Gesinde im Hof neckten. Dort war gerade der Tretkran bemannt worden, um neues Bauholz aus dem Dorf hinauf zu befördern.
Die Stimmung der Handwerker war gut - noch. Efferdan dankte den Göttern, dass im letzten Götterlauf bislang nur eine Frau zu Boron befohlen worden war: der Einsturz eines Gerüstes am Schildeck hatte sie auf der Flanke des Starkensteins zerschmettert. Einige Tage hatte er Unruhen befürchtet und dass die Flüchtlinge aus allen Teilen des Reichs ebenfalls den Aberglauben der Windhager angenommen hätten. Doch Tobrier, Darpatier und Albernier hatten den Absturz als Unfall angesehen und nicht als göttergewolltes Unglück, das der Baustelle anhaftete. Trotzdem hatte der Reichsvogt sein Möglichstes dazugetan, der jungen Frau ein angemessenes Begräbnis zu verschaffen. Überhaupt ermöglichte sein Reichtum ihm auch, die enorme finanzielle Belastung des Festungsbaus zu schultern. Bislang konnte selbst der ambitionierte Zeitplan der Maestra Tharedion eingehalten werden. Und das trotz der Tatsache, dass neben der jungen Baumeisterin aus Grangor nur ein Handvoll von Meistern und Altgesellen verpflichtet werden konnten. Der Rest der Arbeiter waren Ungelernte gewesen - nach dem Brüllen des Löwen zusätzlich dezimiert durch die Rückkehr manch Drausteiners.
Draustein. Die bevorstehende Reise in die alte Heimat seines Vaters war genauso eine Herausforderung gewesen wie die Verhandlungen mit dem Handelshaus van Kacheleen. Rijk van Kacheleen war bei den zurückliegenden Verhandlungen ein beredtsamer wie zäher Verhandlungspartner gewesen. Ein Lächeln stahl sich auf Efferdans Gesicht, angesichts der Tatsache, dass er die Vorgespräche bewußt schwierig gestaltet hatte - zudem unterbrochen durch seine Verpflichtungen an der Kyndocher Räuberhatz wie auch am Treffen der Besten teilzunehmen. Er würde den langen Atem des jüngeren Kacheleen prüfen und ihm gleichzeitig genügend Kurzweil bieten, um ihn bei Laune zu halten. Efferdan trat einen Schritt nach vorne und ließ seinen Blick über die wehrhafte Schildmauer in den Zwinger gleiten. Dort unten bei den provisorischen Ställen rüsteten die beiden Stallknechte bereits die Packtiere und über die steile Pferdetreppe wurde das Gepäck aus der unfertigen Burg herbei gebracht. 'Es wird Zeit', dachte Efferdan und schritt zur steilen Wendeltreppe des Vorwerks.
- Mitte Rondra 1034 BF


Befestigung und Gebäude

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Tempel und Schreine

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Persönlichkeiten auf Starkenstein