Widdernhall (Baronie)

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Baronie Baronie Widdernhall
Baronie Widdernhall (Lage)
Region: Altes Land
Baron: Gringulf Sohn des Gromosch
Einwohner: 850
Wappen haus widdernhall.png
Angaben von: 1034
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH


Beschreibung

Die Baronie Widdernhall ist ein Lehen in der Markgrafschaft Windhag. Sie wird im Osten vom Großen Fluss und im Westen vom Kamm der Windhag-Berge eingefasst. Im Süden endet die Baronie an der Wasserscheide zwischen Phecadi und dem Großen Fluss. Im Norden schließt sich die Pfalzgrafschaft Weißengau an. Hauptort der Baronie und Sitz von Baron Gringulf Sohn des Gromosch, ist das Burgdorf Widdernhall.

Das Lehen hat wesentlichen Anteil an der Straße über den Schattengrundpass und wird von dem Fluss Dunkelgrund durchflossen, der bei Burg Rudeneck eine sichere Furt aufweist, die so seicht ist, dass man sogar Schafe und Schweine hindurchtreiben kann.

Während das Land entlang des Großen Flusses weitenteils unbewaldet und von heidebedeckten Hügeln geprägt ist, zwischen denen sich Weiler und Höfe mit ihren landwirtschaftlichen Flächen ducken, ziehen sich westlich von Widdernhall dichte Mischwälder an den Hängen der Windhag-Berge hinauf. Hier verläuft auch die mäßig gute Straße zum Schattengrundpass, die von Widdernhall aus stetig steigt, bis sie schließlich, schon hoch in den Bergen, den kleinen Weiler Bruchsee erreicht. Die Räder der Fuhrwerke und Ochsenkarren haben auf dem Bergweg mit der Zeit zum Teil tiefe Geleise in den Kalkstein geschnitten.

Folgt man der östlichen Straße von Widdernhall hinab zum Großen Fluss, so gelangt man an die Fähre, welche hier nach Zinnen am Ratsforst übersetzt und die sich im Besitz des Barons von Widdernhall befindet. Wo die Phecadistraße nach Grangor ihren Ausgangspunkt nimmt, verband bis vor kurzem noch eine zweite Fähre den Süden der Baronie Widdernhall mit dem nahen Elenvina. Seit Fertigstellung der Herzog-Jast-Gorsam-Brücke hat diese Fähre ihren Verkehr eingestellt. Überraschenderweise entwickelte sich der alte Elenviner Fährhof jedoch zu einem beliebten Ausflugsziel für die Elenviner Oberschicht.

Überblick

Rechte und Privilegien

Die Barone von Widdernhall verfügen über die folgenden besonderen Rechte und Privilegien:

  • Braurecht
  • Fährgerechtsame: Durch den Herzog der Nordmarken verliehenes Recht, eine Fähre über den Großen Fluss zu betreiben.
  • Geleitregal: Normalerweise Aufgabe des Landesherrn, wurde die Sicherung der Straßen und Wege durch Markgraf Rateral Sanin XII an die Barone übertragen, im Gegenzug stand er Ihnen das Recht zu, Wegzölle in beliebiger Höhe zu erheben.
  • Jagdrecht/Jagdbann: Von Baron Gringulf teilweise an Freie verpachtet.
  • Marktrecht: Recht zur Abhaltung eines Wochenmarkts im Dorf Widdernhall
  • Mühlbann: Alle Untertanen der Baronie müssen ihr Korn in der herrschaftlichen Mühle mahlen lassen.
  • Wasserregal: Nutzung von Flüssen und Gewässern, z.B. zum Betreiben einer Mühle.
  • Wegzoll: Das Recht zur Erhebung von Wegzöllen wurde durch Markgraf Rateral Sanin XII an die Barone übertragen, verbunden mit diesem Privileg ist im Gegenzug die Verpflichtung die Straßen des Landes zu erhalten und zu sichern (siehe Geleitregal)

Bekannte Historie

  • 600 BF, Die Ramuchai-Orks ziehen aus Albernia kommend den Großen Fluss aufwärts, um Elenvina zu plündern. Zwar werden sie durch ein vereintes Heer geschlagen, jedoch werden fast alle Siedlungen des am Westufer des Großen Flusses gelegenen Alten Landes verheert. Die versprengten Überreste des Orkheeres ziehen sich in die Windhagberge zurück.
  • 702 BF, Havena wird von einer Flutwelle getroffen, Harben wird neuer Flottenstützpunkt, in der Folge Aufschwung des Handels über den Schattengrundpass und Gründung des Dorfes Widdernhall
  • bis 752 BF, die Baronie Widdernhall ist als Bestandteil der Nordmärkischen Grafschaft Grötz im Besitz der Familie Garlischgrötz
  • 752 BF, nach dem Unabhängigkeitskampf des lieblichen Feldes wird die Baronie Widdernhall zur herzoglichen Reichsmark (ebenso wie Hzgl. Fuchsgau und Hzgl. Bollharschen); die Vögte, Nordmärkische Ministerialen, führen den Titel eines Edlen von Widdernhall
  • 818 BF, die Blaue Keuche grassiert im Reich und fordert auch in Widdernhall viele Todesopfer
  • 920 BF, Plünderung und Verheerung der Baronie durch das Söldnerheer der Liebfeldischen Gegenkaiserin Rondhara von Albenhus als diese in den Erbfolgekriegen der Kaiserlosen Zeit von Grangor nach Elenvina zieht und für kurze Zeit die Nordmarken erobert (so genannter Vinsalter Krieg)
  • um 940 BF, Kaiser Perval befiehlt den Ausbau Harbens, in der Folge erneuter Aufschwung des Handels über den Schattengrundpass
  • 975 BF, aufgrund einer (vermuteten) geheimen Vereinbarung zwischen Herzog Hartuwal Gorwin I. vom Großen Fluss und dem Bergkönigreich Xorlosch sowie der Drachenkampfakademie wird die Baronie Widdernhall dem Erzzwerg Gringulf Sohn des Gromosch als Baron zum Lehen gegeben; dieser nennt sich fortan, Bezug nehmend auf seine neue Residenz, Freiherr von Widderstein zu Widdernhall
  • 1000 BF, die Baronie Widdernhall wird Teil der neu gebildeten Markgrafschaft Windhag, welche aus dem Herzogtum Nordmarken herausgelöst wird
  • 1026/1027 BF, Der Wurm vom Windhag blockiert den Schattengrundpass und sucht die Baronie heim
  • 1028 BF, Cusimo von Garlischgrötz, Herzog von Grangor, wird mit der Markgrafschaft Windhag belehnt, Baron Gringulf stellt sich hinter den neuen Markgrafen und entsendet Hilfstruppen zur Befreiung Harbens.
  • 1032 BF, im Rahja: Kaiserin Rohaja macht mit Ihrem Tross Station in Widdernhall. Nach dem Reichskongress, der kurz zuvor auf der Pfalzburg Weißenstein stattgefunden hatte, macht sie sich mit kleinem Gefolge über den Schattengrundpass auf den Weg nach Harben. Nachdem sie dort die Neujahrsfeiern als Gast Markgraf Cusimos begangen hat, besteigt Rohaja in Harben Ihr Flaggschiff Prinzessin und bricht zu einem Staatsbesuch ins Horasreich auf. Der übrige Kaiserhof zieht derweil über den Großen Fluss weiter nach Elenvina. Allein das Übersetzen am Zinner Fährhof dauert drei Tage.

Geheimnisse der Baronie Widdernhall

Offenbar alle 18 Jahre, zuletzt Ende 1010 BF und im Herbst 1028 BF, statten die Ramuchai-Orks aus den Bergen der Baronie Widdernhall einen Besuch ab, wobei sie zuletzt sogar im Dorf Widdernhall selbst vorstellig wurden. Der Anlass hierfür ist offenbar die Suche nach einem verlorenen Heiligtum ihres widdergestaltigen Gottes "Brass'aragh", dass sie die "Halle des Widders" nennen. Zwar verliefen die letzten Begegnungen dieser Art meist relativ friedlich, jedoch keinesfalls spannungsfrei - immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Brandschatzungen und bewaffneten Auseinandersetzungen.

Mehr zu den Mysterien der Baronie Widdernhall unter: Meisterinformationen zur Baronie Widdernhall


Quellen

Offizielle Quellen