Weißenstein

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Weißenstein
Region: Altes Land
Einwohner: um 200
Pfalzgräfin: Franka Ulfahan
Lehnsfolge: Pfalzgrafschaft Weißengau
Gasthöfe: keine
Handel: Marktrecht
Handwerk: Kaiserliche Weißengauer Zeltmanufaktur
Tempel: Schreine für den Eisigen und die Lebensspenderin
Befestigung: sehr lückenhafte Palisade
In der Nähe:
Kratoshangen über die Alte Heerstraße
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Weißenstein
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Greynenhall über die Alte Heerstraße
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH



Lage

Das Dorf Weißenstein liegt im Vorgebirgsland zu Füßen der gleichnamigen Burg in der Pfalzgrafschaft Weißengau weniger als ein halbes Dutzend Meilen von den Bergwäldern der Windhagberge entfernt. Dorf und Burg verdanken ihren Namen dem Weißenstein, einem legendären Herzstein, der in den Grundmauern der Pfalzburg ruht. Das Dorf, welches auch über das Marktrecht verfügt, ist der bedeutsamste Ort der Pfalzgrafschaft.

Sowohl von Süden wie von Norden her ist das Dorf Weißenstein verhältnismäßig leicht über die Alte Heerstraße zu erreichen, die das Altes Land durchquert. Ein Garether, der die Goldene Au für die Welt hält, mag sich über die Anreisemöglichkeit beschweren - für den Windhag ist sie hervorragend.


Befestigung und Gebäude

Wer über die Heerstraße als Reisender in den Ort kommt und eine Bleibe sucht, findet - ist er nicht mit den Altländer Gepflogenheiten schon vertraut - zunächst kein Gasthaus. Nun kann er entweder anfangen, bei den Dorfbewohnern selbst um Gastrecht zu bitten oder kann - ist er denn von Stande - hinauf zur Pfalzburg weiterziehen. Wer sich jedoch im Alten Land ausgekennt, weiß, dass seiner Bitte um Gastrecht bei der Trinkhalle gern entsprochen wird und er gegen einen kleinen Beitrag dort übernachten kann.

Das für altländliche Maßstäbe geradezu pulsierende Dorf, das in der Größe nur noch von Widdernhall übertroffen wird, besteht aus dem pfalzgräflichen Hof und einer Handvoll Bauernhäuser, teils im Stil der lokalen Sippe, teils in der üblichen mittelreichischen Bauweise. Bedeutende Örtlichkeiten sind noch die Pfalzmühle am Hunilbach, der Marktplatz vor dem Pfalzhof und die Festwiesen, das offene Feld, wo im Fall kaiserlichen Besuches Zelte aufgeschlagen und Turniere geritten werden können. Bemerkenswert sind darüber hinaus die Gebäude der Kaiserliche Weißengauer Zeltmanufaktur. Gegenwärtig ist das Hämmern von Zimmerleuten im Dorf allgegenwärtig, da die Manufaktur sich mehrerorten im Dorf ausbreitet.

Der Weißensteiner Brunnen

Bekannt ist der Ort zudem für das frische und gute Wasser seines Brunnens, der aus uralten Zeiten stammen soll.
Einem Druiden, der zur Zeit der Priesterkaiser im Alten Land zu Tode gefoltert wurde, brach man einst die Zähne allesamt mit glühenden Zangen aus dem Mund bevor man ihn auf einem Scheiterhaufen verbrannte. Kurz vor seinem Tode wagte es ein junger Bursche des Ortes aus Gerfins Sippe, den Sterbenden mit einem letzten frischen Trunk zu laben. Als jener Bursche viele Jahre später auf dem Sterbebett lag, soll der hingemordete Druide plötzlich vor der Hütte des Sterbenden erschienen sein. Zum Dank für seine Wohltat versenkte der Druide einen seiner Zähne im Brunnen der Familie. Seit dem kommen aus dem ganzen Alten Land die Leute zum Weißensteiner Brunnen. Denn wer von dem Wasser des Brunnes ganz langsam trinkt, soll in seinem Leben nie ein Zahnweh verspüren.


Chronik

1032
1.-22.Ingerimm: Reichskongress tagt auf der Pfalzburg, Kaiserin Rohaja trifft eine horasische Delegation unter Comto Protector Ralman von Firdayon-Bethana und verabschiedet den Weißensteiner Schluss.


Quellen

offiziell