Weißengau

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Baronie Pfalzgrafschaft Weißengau
Pfalzgrafschaft Weißengau (Lage)
Region: Altes Land
Pfalzgräfin: Franka Ulfahan für Rohaja von Gareth
Residenz: Pfalzburg Weißenstein
Einwohner: drastisch unterbevölkert und verwildert
Freie: mittel
Wappen Weißengau.png
Angaben von: 1034
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH


Derographie

Unterregionen: Altes Land mit Windhager Au, Vorgebirgsland

Flüsse: Großer Fluss, Große Bruche, Hunilbach

Seen und Inseln:

Wälder, Heiden und Moore: Chattenwald,

Einwohner: ca.

Siedlungen:

Verkehrswege: Alte Heerstraße, Anlegestelle bei Grefinshûs

Besonderheiten: Kaiserpfalz Weißenstein, Kaiserliche Weißengauer Zeltmanufaktur


Im Herzen des Alten Landes

Die Pfalzgrafschaft Weißengau in der Osthälfte des Windhag ist eines der drei reichsunmittelbaren Lehen, die in der Region liegen. Damit ist die Kaiserin die Lehnsherrin, was das Land außerhalb der politischen Gliederung der Markgrafschaft Windhag stellt. Benannt ist das Lehen nach der Pfalzburg Weißenstein, auf der die kaiserliche Stellvertreterin residiert.
Die Pfalzgrafschaft liegt sowohl am ebenfalls in kaiserlichem Besitz befindlichen Reichsland Flachstein, wie auch an den Ländereien des Herzogs der Nordmarken und des Markgrafen vom Windhag Cusimo Garlischgrötz. Zu den nordmärkischen Nachbarn zählen einige Baronien der Grafschaft Isenhag, von der sie der Große Fluss trennt. Nachbarn unter der Hoheit des Markgrafen sind in Richung des Sonnenlaufes die Baronie Widdernhall, die Baronie Schattengrund, die Landmark Rondbirge sowie das markgräfliche Lehen Greifenklamm. Innerlich gliedert sich das Lehen in mehrere kaiserliche Güter, von denen nur das Junkergut Greynenhall nicht in Verwaltung der Pfalzgräfin ist.

Wappen Weißengau Prunk.png

Derographisch wird die Pfalzgrafschaft durch ihre Lage im Alten Land zwischen dem Großen Fluss und den Windhagbergen bestimmt. Während am Fluss die sumpfige Windhager Au mit der Großen Bruche die Landschaft bestimmt, steigt das Vorgebirgsland stetig zu den kahlen Bergen auf. Fast die Hälfte des Territoriums der Pfalzgrafschaft erstreckt sich über die nahezu menschenleere Bergwelt an deren Fuß im Vorgebirgsland die Pfalzburg Weißenstein das Land bewacht.

Die Pfalz zeigt sich dem Wanderer als typisch für die Region, in der sie liegt. Denn wo der Reisende eine kaiserliche Wohlpflege erwartet, findet er stattdessen - nichts. Zwischen menschenleeren Hügeln und seit Jahrhunderten wuchernden Wäldern sind die wenigen Dörfchen schwer zu finden und schweren Herzens wieder zu verlassen. Auf überwachsenen Karrenwegen kann man tagelang wandern ohne auf einen Menschen zu treffen, sodass das Ankommen bei der abgelegenen Pfalzburg Weißenstein duch die erlitten Unwirtlichkeiten zu einem besonderen Erlebnis wird. Die Höfe und Dörfer des Landes werden fast ausschließlich von Windhager Sippen bewohnt, nämlich von Udamans- und Gerfins Sippe. Deren altertümliche Lebensweise prägt das Angesicht der wenigen menschlichen Ansiedlungen.

Durch das Weißengau

Wie bereits beschrieben, ist das Reisen in der Pfalzgrafschaft ein Unternehmen, das des Segens Aves' bedarf. Durch das zerklüftete Vorgebirgsland schlängelt sich einzig die Alte Heerstraße von Nord nach Süd durch das Lehen. Von der Sarpe über Kratoshangen kommend führt sie - mit einem kurzen Abzweig Richung Grefinshûs - nach Weißenstein und von dort aus Richtung Praios in die Baronie Widdernhall zu deren gleichnamigem Hauptort. Abseits dieser Straße gibt es keine Wege, die von der Verwaltung der Pfalz unterhalten werden, sei es in Sachen des Bauzustandes oder der Sicherheit.

Am Großen Fluss entlang gibt es keinen Uferpfad, da die Windhager Au jeden Weg regelmäßig wieder verschlucken würde. Die einzige ausgebaute Anlegestelle am Fluss findet sich unterhalb von Grefinshûs und wird durch die Hohe Halle Hohngrêf geschützt.

Bekannt ist auch der im Südosten der Pfalzgrafschaft in der Windhager Au gelegene Chattenwald, welcher seinen Namen den zahlreichen dort lebenden Wildkatzen verdankt.

Bewohner und Bewirtschaftung

Im Weißengau leben vornehmlich zwei Windhager Sippen. Die Südhälfte gehört Udamans Sippe während der Norden von Gerfins Sippe bewohnt wird. Der Anteil an Sippenlosen ist relativ gering. Einzig auf der Pfalzburg Weißenstein, im Dorf Weißenstein und im Vogtshof auf Hohngrêf sind "gewöhnliche" Mittelreicher zu finden.

Vom rechtlichen Status her sind die verschiedenen Familien der Udamans oft unfrei, die Gerfins in der Regel jedoch Freie, was historisch in der Zeit der Markkriege begründet ist. Während die Udamanfamilien eher durch Naturalabgaben und (lockere) Frondienste zum Unterhalt der Pfalzgrafschaft beitragen, zahlen die Gerfins in der Regel nur den Kaisertaler und leisten Wachdienste in den zahlreichen Strafgefangenenlagern, da ihre Jäger sehr erfolgreich im Wiederauffinden Geflohener in der Wildnis des Alten Landes sind. Gleichermaßen werden Gerfinjäger auch als Grenzer gegen die Ramuchai und Goblins der Windhagberge.

Die Pfalzgräfin betreibt mehrere Waldglashütten, Köhlereien und Teeröfen und holzt auch sonst kräftig Wald ab, um die Finanzen des Lehens irgendwie aufrecht zu erhalten. Der Holzeinschlag wird dabei fast vollständig über Zwangsarbeit von Strafgefangenen des Reiches gestemmt. Als Wachkräfte fungieren dabei Jäger aus Gerfins Sippe. Zusätzlich wird Kreide gewonnen - der kleine Kreidebruch Kesselgrub wurde vor Jahren gleich zweimal durch den Wurm vom Windhag verwüstet. Seit wenigen Jahren hat die Pfalzgräfin eine sehr erfolgreiche Manufaktur für Reisezelte in Weißenstein eingerichtet.


Chronik

938
die Pfalzgrafschaft wird von Kaiser Pervalaus der alten Baronie Weißengau geschaffen.
1032
1.-22.Ingerimm: Reichskongress tagt auf der Pfalzburg, Kaiserin Rohaja trifft eine horasische Delegation unter Comto Protector Ralman von Firdayon-Bethana und verabschiedet den Weißensteiner Schluss.


Der Adel

Die Pfalzgrafschaft wurde von Kaiser Perval im Jahr 938 aus der alten Baronie Weißengau geschaffen. Diese Maßnahme war eine Reaktion auf die Zeit der Landkriege und diente der Kontrolle der in der Region lebenden Windhager Sippen. Mit der Pfalzgrafenwürde erhielten die Amtsträger weitreichende jurisdiktionelle und militärische Befugnisse, um den Widerstand der Sippen im Notfall mit Reichsressourcen rascher brechen zu können.

Blick über das Weißengauer Land, links hinten die Pfalzburg Weißenstein

Die Namen der Pfalzgrafen lauteten:


Der Hochadel

Wappen Haus Ulfahan.png Pfalzgräfin Franka Ulfahan: Die Aufstrebende
Lehen: Pfalzgrafschaft Weißengau mit kaiserlichen Eigengütern

Burgen: Kaiserpfalz Weißenstein, Burg Hohngrêf
Ortschaften: Weißenstein, Siebenbirken, Grefinshûs, Brackenteich


Der Niederadel

Wappen Haus Quakenbrück-Reich.png Haus Quakenbrück: (...)
Lehen: Junkergut Greynenhall
Burgen: Burg Greynenhall
Ortschaften: mehrere Weiler



Quellen

offiziell

inoffiziell