Schattengrundpass

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Der östliche Eingang in die Schattengrundschlucht, hier wird an einer kleinen Zollstation des Barons von Widdernhall das Wegegeld erhoben.

Der Schattengrundpass verbindet als einizige Passstraße über die Windhagberge, die auch mit Fuhrwerken passiert werden kann, den Kriegshafen Harben mit dem mittelreichischen Hinterland. Der eigentliche Pass, der namensgebende Schattengrund, führt in Ost-West Richtung von Bruchsee nach Schattengrund, dem gleichnamigen Dorf und Baronssitz. Er ist etwa 12 Meilen lang und durchschneidet als tiefe Klamm die Berge. Daher hat der Pass seinen Namen, da nur wenig Licht selbst in den Tagesstunden auf den Grund der Passstraße fällt.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird jedoch zumeist die gesamte Strecke von Widdernhall am östlichen Fuße der Windhagberge bis zum Meer der Sieben Winde als Schattengrundpass bezeichnet. Obwohl der Pass sehr eng und nur schwer zu passieren ist, wird er als einzige Passstraße, die den Kriegshafen Harben mit dem Winhager Hinterland verbindet von Fuhrwerken und Reisenden stark frequentiert.

Von Widdernhall aus steigt die Straße von mäßiger Qualität über etwa 20 Meilen durch Windhager Mischwälder bis Bruchsee bergan. Ab hier wird der Untrgrund immer felsiger, die Straße wird schmaler, knickt dann abrupt nach Westen ab und führt in die eigentliche Klamm.

Kurz hinter Bruchsee ist an der Felswand ein bruchsteinernes Zollhäuschen erbaut und die Straße mit einem Schlagbaum gesichert. Hier wird an der Baroniengrenze von Widdernhall zu Schattengrund Zoll im Namen des Barons Jarek Sturmfels von Schattengrund erhoben.

Am westlichen Ende des Passes befindet sich der Ort Schattengrund mit der Burg Silbergreif, dem Baronssitz. Von hier aus führt die Passstraße weiter bergab bis Triveth an die Küste, wo sie auf die Klippenstraße nach Harben trifft.

Der Schattengrundpass kann oft selbst tagsüber nur im Fackelschein begangen werden; eine Reise bei Nacht ist lebensgefährlich. Die Klamm ist so schmal, dass keine zwei Fuhrwerke aneinander vorbei fahren können. Oft sind Höhlen, Kavernen und Täler zu erkennen, die vom Pass aus in die umliegende Bergwelt führen. Ab und an windet sich ein Bachlauf zwischen den Felsen hinaus über die Straße. Gerölllawinen und Steinschlag sind keine Seltenheit.

Nach üblicher mittelreichischer Rechtsauffassung obliegt der Unterhalt einer Straße dem Baron, durch dessen Herrschaftsgebiet sie führt. Im Fall der Straße über den Schattengrundpass betrifft dies die Barone Jarik Sturmfels von Schattengrund und Gringulf Sohn des Gromosch von Widdernhall, welche hierzu vor allem auf die Fronverpflichtung ihrer Untertanen zurückgreifen. Die Aufsicht über den Zustand der für den Kriegshafen Harben strategisch wichtigen Wegerouten hat (nominell) der Markgraf des Windhag Cusimo Garlischgrötz, vertreten durch Burggraf Kühnbrecht von Grötz. Solange jedoch immer noch Wagen durchkommen und nicht eine Gefahr, wie einstens der Wurm vom Windhag den Handel bedroht oder gar zum erliegen bringt, entwickeln diese aber wenig Ehrgeiz, im ohnehin bettelarmen Windhag Gold und Mühen in die Pflege von ein paar armseligen Landstraßen zu investieren.

Publikationen

Wichtigste Quellen

Weitere Erwähnungen