Kyndocher Moor

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Nassemark.jpg
Kyndocher Moor
Einwohner: unbekannt
Ortschaften: Dymholmen
Seen: Altwasser und Lehner
Wälder: Finger und Rotbusch
Strassen: unsichere Sumpfpfade
In Region: Fennen, Finger, Schilfwald, Rotbusch und Nassemark
In der Nähe:
Der Große Fluss
Pfeil-Nord-Blau.png
Kyndocher Moor Pfeil-Ost-Blau.png Der Große Fluss
Pfeil-Südwest-Grün.png Pfeil-Südost-Grau.png
Flachsteine Vener Landstraße
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Das große Kyndocher Moor oder die Nassemark, wie das Gebiet im Volksmund heißt, ist ein endloses Sumpfgebiet im Reichsland Flachstein. Das Sumpfgebiet wird durch den Großen Fluss unaufhörlich gespeist und gehört somit zur Windhager Au. Wollte man das ganze Gebiet ausmessen, was ein Ding der Unmöglichkeit wäre, so könnte man errechnen, dass sich das Sumpfland ungefähr über 20x10 Meilen oder 200 Rechtmeilen erstreckt. In der Nassemark finden sich die zwei größten Seen des Alten Landes: der Altwasser und der Lehner. Da das Gebiet im weitesten Sinne zum Ufergebiet des Großen Flusses gehört und ein Produkt seiner Launen ist, ändert sich das Aussehen und die konkrete Lage des Auen- und Sumpfgebietes über die Jahre beständig.

Die schnellste Verbindung zwischen dem Bruchland und der Stadt Kyndoch ist die Vener Landstraße.


Wä? Ins Moor wollt ihrr? Hehe. Dann sag ich dem Seelensammler schon mal Bescheid!
gehört im Gasthaus Flussvater, neuzeitlich


Wer in dieser Region fremd ist, meidet sie für gewöhnlich. Einerseits wüsste man von nichts, das es hier zu gewinnen gäbe, andrerseits macht die Vorstellung, tagelang durch weglose, nebelverhangene Moore zu irren keine Lust auf die Nassemark. So sind die einzigen Menschen, die man hier treffen könnte, die Einheimischen aus der alten Sippe Gerfins, die seit Menschengedenken das trostlose Land bewohnen. Sie sind, neben einigen alteingesessenen Kyndochern die einzigen, die das Kyndocher Moor nach unterschiedlichen Regionen zu gliedern wissen. Ihnen sind auch das Wissen um die wenigen sicheren Wege und Pfade durch das Morastland bekannt. Wer also vorhat, hier zu reisen, dem sei dringend angeraten, sich in Kyndoch eine kundige Führerin zu besorgen. Als gute Anlaufstelle für solches Begehren gilt das Kyndocher Gerfinhaus.

Hat man sich nun eines bewanderten Führers bemächtigt, so kann einem dieser sicherlich auch die fünf Landschaften des Kyndocher Moores aufzählen.

Der südliche Rand des Bruchlandes, das sind die Fennen. Hier gehen das Sumpfland und fester Boden ineinander über.
Der östliche Rand, der ganz vom Großen Fluss durchzogen wird und dicht bewaldet ist, das sind die Finger. Durch dieses undurchschaubare und höchst wechselhafte System aus Flüsschen, Inseln, Sumpflöchern und Weihern kommt man nur mit Booten. Und von Dymholmen aus kann man in jede Ecke des Gebietes und bis zum Großen Fluss selbst gelangen.
Der westliche Rand, der schon tief in den alten Forst hineinreicht, das ist der Rotbusch. Der Bruchwald ist ein wegloser Erlenwald voller Tümpel, der nach Westen langsam ansteigt und in die Höhenzüge des Hohenaicher Holzes übergeht.
Der nordwestliche Teil heißt Schilfwald. Wie der Name sagt bedeckt hier riesiger Schilf die überschwemmten Ebenen und kein einziger Baum hilft bei der Orientierung. Aber man kann hier sowieso nicht über das übermannshohe Schilf sehen. Von daher ist das egal.
Und im Zentrum um das Altwasser ist die eigentliche Nassemark. Dort gehen wir aber nicht hin. Selbst wenn es dort Wege gäbe - das ist fast immer eine einzige spiegelnde Wasserfläche. Und außerdem geht man dort nicht hin.