Harpyien

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Der gemeine Windhager bezeichnet diese Mischwesen schlicht als Vogelfrauen. Dem Volksglauben nach, haben auch die Vogelfrauen eine Königin, Wiltrut mit Namen.

Das Wort Harpyien hingegen verwendet er, wenn er über die Adler des Gebirges spricht.


Bei den Gerfins

Bei den Gerfins wird die Harpyie, vom üblichen Sprachgebrauch, "Windheg" genannt, was Sippenlosen gegenüber rasch zu unüberschaubaren Missverständnissen führen kann. Zu der Bezeichnung kam die Sippe, weil die Windhegs bei ihnen als Göttinnen der Winde und Stürme von jenseits der Windhagberge gelten. Zudem werden die Vogelfrauen als auf Hecken und den Hagbergen sitzend gedacht, wo sie auf ahnungslose Opfer warten. Der Plural "Windhegs" verrät eine Sinnverwandtschaft zum Wort "Hexe".

Die Windhegs werden als sturmschnell und unverwundbar beschrieben. Sie können sich ganz in Vögel, in alte hässliche Vetteln oder bildschöne Jungfrauen, in Federn, Rauchwolken und rauschende Äste verwandeln. Wenn des Nachts die Sturmwinde an den Läden der Fenster, an Dächern und Türen zerren, so gehen die Windhegs um und suchen nach Öffnungen im Haus, um zu den Schlafenden einzudringen. Wo sie eitle Schläfer finden, setzen sie sich auf deren Brust und besitzen diese hinfort. Wer jedoch das Haus behütet und zur Sturmzeit wacht, hat nichts vor ihnen zu befürchten. Wenn einer im Haus wacht, so schläft das ganze Haus ruhig.