Grafschaft Windhag

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Die Grafschaft Windhag bezeichnet ein nicht mehr existierendes historisches Lehen im Herzogtum Nordmarken. Die Grafschaft existierte in ihrer zuletzt vorhandenen Form bis zum Jahr 1000 BF, als sie auf Geheiß Kaiser Hals aus der Provinz Nordmarken herausgelöst wurde und in der neu gegründeten Markgrafschaft Windhag aufging.

Eine Besonderheit der Grafschaft Windhag war, dass der Grafentitel seit der Verlegung der Westflotte nach Harben (als Folge der Flutkatastrophe von Havena im Jahr 702 BF) nicht mehr erblich war, sondern stets mit dem Titel des Admirals im Westmeer einherging. Als Lehensherr verantwortlich - auch für die immensen Kosten für den Unterhalt der Flotte sowie ihres schwer befestigten Kriegshafens - war somit der Herzog der Nordmarken. Das Gebäude der früheren Nordmärkischen Admiralität in Elenvina erinnert noch heute an die Zeit, als die Seemacht des neuen Reiches vom Großen Fluss aus gelenkt wurde. Angesichts der erdrückenden Kosten ließ es sich der Herzog schließlich gern gefallen, seine ärmste Grafschaft an den Kaiser zu verlieren, dafür aber der Flotte ledig zu sein. Als eine Markgrafschaft lag die Unterhaltung der Flotte von nun an auf den Schultern des gesamten Reiches.