Geschichte des Windhag

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Die heutige Markgrafschaft Windhag weist eine lange und wechselvolle Geschichte auf, von der im Folgenden berichtet werden soll.


Achtung! Der folgende Artikel enthält Meisterinformationen, die in dieser Form keinem Aventurier bekannt sind!


Ausgewählte Ereignisse aus der Geschichte des Windhag (Meisterinformation)

Die Vor- und Frühgeschichte

  • Orks und Elfen durchstreifen die Auen des Großen Flusses.
  • Ancarion der Rote, Oberster der Kaiserdrachen, angeblich ein Sohn Pyrdacors, soll im Windhag sein Revier haben.
  • ca. 7200 v.BF: Ancarion der Rote stirbt in der Schlacht des Himmelsfeuers.
  • ca. 5000 v.BF: Einige Zwergensippen besiedeln, vermutlich auf der Suche nach dem Hort Ancarions, das Windhaggebirge, das damals noch reich an Bodenschätzen ist.
  • ca. 4500 v.BF: Ein großer Schwarm Westwinddrachen vertreibt die Zwerge aus der Region.
  • ca. 4200 v.BF: Als nach dem Waffenstillstand mit den Drachen die ersten Zwerge in den Windhag zurückkehren, sind auf unerklärliche Weise alle guten Erze und Gesteine verschwunden, das Gebirge besteht bloß noch aus Kalk und Kreide (siehe auch Pyrdacors Frevel). Die Westwinddrachen dagegen haben sich im Windhag niedergelassen. Seit der Zeit meiden die Zwerge das Tote Gebirge.

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Die Siedlerzeit

  • ca. 1000 v.BF: Güldenländische Siedler errichten an der Phecadimündung ein Heiligtum für die Meeresgötting Charypta
  • 882 v.BF: Gründung Grangors und Beginn der Besiedlung des Phecaditals durch die Bosparaner.
  • 880 v.BF ff.: Erkundung und Besiedlung der Lande am Großen Fluss, welche die Nordmarken genannt werden.
  • 878 v.BF: Admiral Sanin räuchert an der Stelle des heutigen Harben ein Piratenversteck aus und lässt den Stützpunkt Harpagon errichten.
  • 875 v.BF: An der Stelle des späteren Kyndoch entsteht eine erste Siedlung, die jedoch im Rahmen des Ork-Aufstandes von 706 v.BF wieder ausgelöscht wird.
  • 706 v.BF: Die versklavten Orks erheben sich in den Nordmarken zu einem blutigen Aufstand, weitere Horden fallen von Norden aus dem Orkland ein. Nur vier Monate währt die Herrschaft der Orks, dann werden sie mehrheitlich vom Karmesin hinweggerafft. Die Orks werden von den Menschen unter Führung Selma Bragolds besiegt und nach Norden abgedrängt. Einige Orks ziehen sich in die Windhagberge zurück und bilden so die Vorfahren der noch heute dort lebenden Ramuchai-Orks.
  • 705 v.BF: Albernia wird aus den Nordmarken herausgelöst, erste Fürstin wird Selma Bragold

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Die Dunklen Zeiten

  • 569/568 v.BF: Zweiter Garether Bürgeraufstand, auch die Fürstentümer Albernia und Nordmarken sagen sich vom Reich los. Unter der Führung von Hlûthar von den Nordmarken sowie Ardis Bragold ziehen alle Kämpfer, die eine Waffe tragen können, gen Gareth, um dieses in der Schlacht gegen die Legionen des Fran Horas zu unterstützen. Kaum einer kehrt aus der 1. Dämonenschlacht zurück.
  • 564 v.BF: Fran Horas stirbt in seinem Palast in Bosparan. Beginn der so genannten "Dunklen Zeiten" (bis 162 v.BF). Die entvölkerten Lande am Großen Fluss und an der Westküste versinken, ihrer kämpfenden Elite beraubt, im Chaos. Zerfall in viele kleine Herrschaften.
  • Irgendwann nach 564 v.BF: Ein geheimnisvoller Naturpriester taucht aus den Wäldern des Windhag auf und gibt den Menschen an der Westküste Ordnung und Sicherheit zurück. Entstehung des kleinen Königreichs Windehag, das den Nordwesten des Gebirges einschließlich des Schattengrundpasses umfasst und dessen König angeblich über 200 Jahre herrscht. Kaum jemand sonst interessiert sich für den unwirtlichen und rohstoffarmen Landstrich.
  • 444 v.BF: Die Lex Imperia von Yarum Horas begründet das Herzogtum Nordmarken, ohne dass Bosparan seinen Einfluss in der Region aber wirklich durchsetzen könnte.
  • ca. 350 v.BF: Die Menschen des Königreichs Windehag errichten an der Tiefen Bresche die Grenzfeste Harpen, da das Bosparanische Reich sich daran gemacht hat, das Königreich Windhag zu erobern. Sie können an dieser strategisch wichtigen Position die von Süden anrückenden Bosparaner zunächst aufhalten. Die frühere Hafenstadt Harpagon ist verfallen.
  • 316 v.BF: Kaiser Jel Horas errichtet an der südlichen Biegung des Großen Flusses die Zwingfeste Jelenvinia und weitet seine Kontrolle über weite Teile des Tals des Großen Flusses und bis nach Gratenfels aus. Der Windhag kann für ein paar Jahre befriedet werden.
  • 307 v.BF: Bosparanische Truppen unterwerfen das bis dahin unabhängige Königreich Windehag endgültig, welches wieder ein Teil des Herzogtums Nordmarken wird.
  • 300 v.BF: Kaiser Usim Horas, die Thorwaler plündern u.a. Belhanka, das Reich verliert spürbar an Stärke und so zeitweise die direkte Kontrolle über das linke Flussufer des Großen Flusses, sowie über wesentliche Teile der Windhagberge
  • 258 v.BF: Kaiser Usim Horas II., das Reich unterliegt gegen die Orks und das Großsultanat Elem, das stark geschwächte Reich kann seinen direkten Einfluss auf das Alte Land und die Windhagberge nicht wiedergewinnen
  • 191 v.BF: Kaiser Dalek Horas III., das Reich ist vollkommen zerrüttet

Die Kusliker Kaiser

  • 162 v.BF: Kaiser Brigon Horas setzt sich gegen die Dalekiden durch. Durch kluge Gesetze und feldherrliches Geschick gelingt es, das Reich wieder herzustellen. So zeigt sich, dass die Einführung des Feudalismus der Ordnung förderlich ist. Die Orks im Norden werden endgültig besiegt. Auf friedlichem Weg gelingen erste Anknüpfungen an den Windhag.
  • 110 v.BF: Kaiser Silem Horas stärkt die Reichseinheit durch militärische und kulturelle Erfolge weiter. Nach der Eroberung Al'Anfas und weiteren militärischen Erfolgen unterwarf sich das Großsultanat Elem dem Reich. In kultureller Hinsicht erwiesen sich die Etablierung des Bosparano mit den Kusliker Zeichen als Hofsprache und die Einführung des Zwölfgötterediktes als einheitstiftend und friedensfördernd. Der Weg der friedlichen Annexion des Windhags wurde fortgesetzt. Regelmäßige Steuerzahlungen an Kuslik sind vermerkt.
  • 87 v.BF: Kaiser/in Obra Horas, der Windhag ist spätestens nun formal zur Gänze und real im Alten Land als unumstrittenes Territorium des Bosparanischen Reiches anzusehen.

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Das Neue Reich

  • 1 v.BF: Hela Horas lässt den Albernischen Ältestenrat auflösen und ernennt Egtor Ulaman zum neuen Fürsten von Albernia.
  • 0 BF: Zweite Dämonenschlacht bei Brig-Lo und anschließende Eroberung und Zerstörung Bosparans durch die Garether. In der Folge versuchen Goblins unter der Führung der Schamanin Uspuschanna die Herrschaft im Lieblichen Feld zu übernehmen.
  • 5 BF: Uspuschanna wird von Theaterrittern erschlagen, die Goblins aus der Ebene in die Gebirge vertrieben, viele davon in den Windhag. In den Folgejahren errichten die Theaterritter Wachtürme im Tal des Phecadi und an anderen Orten, um erneute Vorstöße der Goblins zu verhindern.

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  • 89 BF ff.: Zunahme von Piratenüberfällen durch Thorwaler.
  • 119 BF ff.: Thorwaler führen immer dreistere und weitere Raubzüge am Großen Fluss aus.
  • 142 BF ff.: Der Aufbau der Kaiserlichen Westflotte als Reaktion auf die Thorwalsche Bedrohung führt dazu, dass sich die Thorwaler wieder auf friedlichen Handel verlegen.
  • ca. 150 BF: Thorwaler um Djannan ui Bennain gründen die Siedlung Kyndoch, Herausbildung des Hjaldelag als ein Konglomerat thorwalsch bestimmter Herrschaften
  • 291 BF, 27 Phex: Erste Seeschlacht von Salza, 71 Kaiserliche Galeeren, die gesamte Westflotte unter Befehl des Admiral Vikos, greifen 30 Ottas an, wobei 24 Drachenschiffe und 27 Galeeren vernichtet werden. Auf kaiserlicher Seite mit dabei ist Duidan ui Bennain mit seinem Schiff "Flusskönig".
  • 292 BF: Die besetzten Thorwaler Lande werden als "Komturei Thorwal" Teil des Mittelreichs.

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  • 431 BF: Zweite Seeschlacht von Salza, in der Folge Befreiung der Thorwaler Lande vom Joch der Priesterkaiser.

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  • 590 BF, 22. Boron: Am Tag der Furcht kriecht ein unförmiges Monstrum aus dem Grossen Fluss und richtet im Städtchen Kyndoch erhebliche Verwüstungen an
  • 599 BF: Der Graf von Kyndoch, Niamad ui Bennain, zieht mit wenigen Getreuen nach Havena und befreit die Stadt von der Magierherrschaft. Das Volk ruft ihn zum neuen Fürsten aus.
  • 600 BF: Ein Zusammenschluss aus Kämpfern des Kyndocher Grafen Niamad ui Bennain sowie kaiserlichen Nordmärkern besiegt unweit von Elenvina ein orkisches Heer, welches plündernd durch das Alte Land zog. Es handelte sich hierbei um den ersten Feldzug der Ramuchai seit vielen hundert Jahren.
  • 602 BF: Eslam I. von Almada wird neuer Kaiser des Mittelreichs und ernennt Niamad ui Bennain zum Landverweser von Albernia.

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  • ca. 680 BF: Barnabas von Grötz stirbt als letzter männlicher Nachfahre aus dem Geschlecht der Grafen von Grötz. Durch eine Verbindung der Häuser Garlisch und Grötz gehen die Grötzschen Lehen an die Grafen Garlisch aus Grangor über, die sich fortan Garlischgrötz nennen.

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  • 864 BF: Die Große Havarie. Auf dem Weg, die aufständischen Städte Mengbilla und Drôl zurückzuerobern, gerät die Westflotte vor den Zyklopeninseln in einen Sturm. Die meisten Schiffe sinken auf den felsigen Küsten (sowie durch Zyklopenbeschuss).

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  • 902: Tod von Kaiser Valpo dem Trinker, Beginn der Kaiserlosen Zeit (bis 933 BF), Thronfolgekriege im Mittelreich.
  • 920 BF: Im so genannten Vinsalter Krieg erobert die vom Lieblichen Feld unterstützte Gegenkaiserin Rondhara von Albenhus Elenvina und kontrolliert große Teile Nordmarkens und Westalmadas. Teile des Windhag unter Grangorischer Herrschaft während Albernia die nordwestlichen Baronien der Nordmarken unter Protektion stellt.
  • 931 BF: Die Thorwaler versuchen ihren Einfluss auf Albernia auszudehnen, müssen aber vor Harben eine schwere Niederlage gegen die kaiserliche Westflotte hinnehmen.
  • 940 BF ff.: Kaiser Perval lässt in Harben den neuen Kriegshafen errichten. Die Stadt wird zur Festung ausgebaut.

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Die Neuzeit

  • 1000 BF: Die Markgrafschaft Windhag wird von Kaiser Hal neu geschaffenen und vorerst von Kronverweser Gerfried von Vairningen geführt.
  • 1002 BF: Rateral Sanin der XII. wird Admiral im Westmeer und Markgraf der Markgrafschaft Windhag.
  • 1020 BF: Im Frieden von Weidleth wird zwischen Horas- und Mittelreich nicht nur ein 12-jähriger Frieden vereinbart, Teil des Vertrages ist u.a. auch die Neuüberprüfung wechselseitiger Lehens- und Landansprüche. Dies betrifft vor allem die Familie Garlischgrötz. Herzog Cusimo entsendet Inspektoren in die früheren Lande in Windhag und Nordmarken.
  • 1021 BF, 20. Rahja: Rateral Sanin XII. kapert sein altes Schiff, die Seeadler von Beilunk, um damit in den Kampf gegen Borbarad zu ziehen. Absetzung Sanins, Nachfolger wird Radulf Eran Galahan, Bruder der bekannten Landgräfin von Honingen Franka Salva Galahan sowie Halbbruder der noch bekannteren Rahja-Hochgeweihten Aillil Andara Galahan.
  • 1025 BF: Friedensverhandlungen zwischen Horasreich und Thorwalern in Kyndoch
  • 1026/1027 BF: Ein Riesenlindwurm, bekannt geworden als der Wurm vom Windhag tyrannisiert das Land und macht den Schattengrundpass unsicher, was den Nachschub für die Flotte in Harben zeitweise zum erliegen bringt. Mehrere Drachenhatzen scheitern, bei einer verliert der Pfalzgraf von Weißengau, Efferdin ui Morrigandh sein Leben. Einigen Helden, die vom Markgrafen beauftragt wurden, gelingt es schließlich, das Untier zur Strecke zu bringen.
  • 1027 BF: Nachdem die Soldzahlungen durch den Krieg im Osten immer wieder ausbleiben, übernehmen Matrosen und Seesoldaten in der Meuterei von Harben die Herrschaft über Stadt und Flotte. Der Admiral, Markgraf Radulf Eran Galahan, stellt sich nach einer kurzen Phase der Anarchie an die Spitze des Aufstandes. Piratisierung der Flotte.
  • 1027 BF, im Ingerimm: In Elenvina tagt der Reichskongress. Cusimo von Garlischgrötz, Herzog von Grangor, äußert seinen Zorn über das Windhager Piratenunwesen und fordert auf Grundlage des Weidlether Vertrages erneut sein Erbe ein. Krieg im Osten, Harben im Aufstand, Albernia abtrünnig, Cusimo droht mit der Goldenen Legion. Reichsbehüter Jast Gorsam vom Großen Fluss stellt Radulf Eran Galahan unter Reichsacht und belehnt den Herzog als neuen Markgrafen mit der Markgrafschaft Windhag (unter Ausgliederung der beiden Baronien Grenzmarken und Fuxwalden) - mit dem Auftrag, sein Lehen selbst zu befrieden. Mit dieser Belehnung werden auch alle alten Erb- und Lehensansprüche des Hauses Garlischgrötz in den Nordmarken beigelegt.
  • 1028 BF, im Rondra: Die Truppen des neuen Markgrafen Cusimo von Garlischgrötz beginnen mit der Belagerung der Stadt Harben.
  • 1028 BF, 6. Phex: Seeschlacht am Kap Windhag, Admiral Radulf Eran Galahan verhilft Romin Galahan von Kuslik zur Flucht, verliert dabei jedoch seine Flotte und das Leben.
  • 1028 BF, im Ingerimm: Nach dem Tod Admiral Radulfs und dem Verlust des Großteils der Flotte nehmen die Truppen des Markgrafen nach langer und harter Belagerung die Stadt Harben ein.
  • 1030 BF, 6. - 9. Rondra: Große Truppenparade sowie Feierlichkeiten zur Gründung des Neuen Reichs in Elenvina. Auch die Truppen Albernias, des Kosch und des Windhag nehmen (in Abordnungen) teil. Die Botschaft: Das neue Reich Kaiser Retos lebt fort - und zwar in den Nordmarken.
  • 1032 BF, 1. bis 22. Ingerimm: Unter Vorsitz von Kaiserin Rohaja tagt auf der Pfalzburg Weißenstein der Weißensteiner Reichskongress, welcher den so genannten "Weißensteiner Schluss" gegen das abtrünnigen Almada verabschiedet. Um den Frieden des abgelaufenen Weidlether Vertrages nicht zu gefährden, setzt Rohaja ihrem Bruder ein 18-monatiges Ultimatum zum Verzicht auf die Rauls- und die Königskrone und droht andernfalls mit der Reichsacht. Ebenfalls als Preis für den Frieden wird der gefangengesetzte Romin Galahan von Kuslik an die horasische Delegation unter Führung des Comto Protector Ralman von Firdayon-Bethana ausgeliefert und sogleich mit dem Schwert gerichtet.