Gerfried von Vairningen

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Boronsrad.png Gerfried II. Borowein Timerlain von Vairningen
Position: Kronverweser von Markgrafschaft Windhag (1000-1002), Reichsedler von Edlengut Bleichethal (1003-Peraine 1028)
Dient: Rohaja von Gareth
Stand: adlig
Profession: Keine Angabe
Tsatag: 03.RAH 970 (71)
Borontag: Peraine 1028
Wohnort: Hohe Halle Bleichewall
Gebiet: Keine Angabe
Familie: Haus von Vairningen
Familienstand: verheiratet
Partner: Lucarda von Fuchsberg (971Zu Boron gegangen)
Eltern:  Hiltpurga II. von Vairningen, Adalric von Aspolan
Kinder: Adelmar von Vairningenv0? (996)

Aarwin Adalric von Vairningenv0? (1000)
Mika von Vairningen (1010)
Adelrat (1. Ehe), Dhuoda, Grifo Raul, Yendan Werold (2. Ehe)

Geschwister: Raul Praiodan, Werold II. Rondrian, Udilbras III. Efferdan und Amadan Travin
Spezies: Mensch
Geschlecht: männlich
Magie: nicht magisch
Größe: 190 Halbfinger
Gewicht: 90 Stein
Augen: grau
Haare: dunkelbraun
Einfluss: hinlänglich
Wappen: Gespalten in Schwarz und Weiß, darauf in verkehrten Farben Steinbockhörner, im Herzschild auf blauem Grund eine silberne Bireme.


Gesinnung
Answinkrise: Loyalist
Meuterei: Loyalist


Wappen Haus von Vairningen.png

Angaben von: 1038
NSC: Nein
Betreuer: Vairningen

Offizieller Charakter
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH

Gerfried von Vairningen kam als Kronverweser in den Windhag, bis Rateral Sanin XII Ende 1002 BF als erster Markgraf eingesetzt wurde. Anschließend wurde er für seine Dienste Reichsedler zu Bleichethal im Reichsland Wettershag.


Erscheinung

Als Mitglied des nordmärkischen Hochadels entspricht Gerfried dem typischen Bild des Hauses Timerlain von Vairningen – groß, schlank und athletisch. Dabei prägte seine Ausbildung an der garether Kadettenschule sein späteres Erscheinungsbild maßgeblich. Das dunkelbraune Haar nach hinten gekämmt, liegt in leichten Wellen perfekt am Kopf an. Ebenso makellos gepflegt ist sein dicker, bauschiger Schnauzbart.

Mit strengen grauen Augen seine Umgebung musternd, setzt sich eben diese militärische Strenge in seiner gesamten Erscheinung fort. Immer achtet Gerfried auf eine aufrechte Haltung, hält er seine Kleidung falten- und knitterfrei. Kleidung die vom Schnitt immer den unterschwelligen Eindruck einer Uniform im Betrachter wecken.


Hintergrund

Als jüngster Spross nordmärkischen Hochadels verstand sich Gerfried nie sonderlich gut mit seiner Mutter. Hiltpurga Timerlain, Baronin der gratenfelser Baronie Vairningen, war bekannt für ihre Härte und Unbarmherzigkeit. Beides Attribute die Gerfried in späteren Götterläufen selbst auszeichneten, jedoch ohne die Grausamkeit und Heimtücke die seine Mutter einst gegen alles Lebende gewendet hatte. Um den Fängen seiner Mutter zu entrinnen überzeugte er sie schließlich dazu die garether Kadettenschule besuchen und damit dem kaiserlichen Heer beitreten zu dürfen. Eine Entscheidung die sein gesamtes Leben bestimmen sollte. Geboren als Gerfried II. Borowein Timerlain von Vairningen, nannte er sich an der Akademie selbst nur noch Gerfried von Vairningen um einen Namen mit weniger Potential zum Zungenbrecher. Mit Auszeichnung und den besten Perspektiven verließ er 988 BF die Kadettenschule und begann einen rasanten Aufstieg im Heer. Immer wieder bewies er Geschick darin den richtigen Leuten zu umschmeicheln und zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Nach sieben Götterläufen zu Felde willigte Gerfried in die politische Ehe mit Lucarda von Fuchsberg ein und übernahm fortan Aufgaben die stärker von Verwaltung geprägt waren.

Der Traviabund war durch seine Mutter erwünscht um das kleine Rittergeschlecht derer von Fuchsberg auch in der Zukunft eng an das Baronsgeschlecht zu binden. Wenig war die Beziehung von Zuneigung geprägt, brachte aber die erwünschten Erben hervor. Bereits die erste Schwangerschaft verlief nicht reibungslos, dennoch kam Adelrat von Vairningen gesund und munter auf das Dererund. Die kurz darauf folgende zweite Schwangerschaft jedoch war zu viel für den Körper Lucardas, während die Mutter im Kindbett verstarb blieb Adelrat immer etwas klein, schmächtig und krankheitsanfällig. 1000 BF gelang Gerfried schließlich der große Wurf. Mit der Schaffung der Markgrafschaft Windhag wurde er zu dessen Kronverweser bestimmt und sollte die Geschäfte ordnen, bis der für die Markgrafenwürde vorgesehene Admiral Rateral Sanin XII., von seiner Expedition zurückkehren würde. In den folgenden zwei Götterläufen prägte Gerfried die Verwaltung Markgrafschaft, schloss einen Traviabund in den windhager Adel und zeugte drei der später insgesamt fünf Kindern der 2. Ehe. Je länger er dabei im Amt war, desto mehr wuchsen dabei seine Hoffnungen das die Rückkehr des Admirals sich weiterhin hinausziehen würde oder eventuell er selbst den Titel erhalten könnte. Inzwischen hatte er sich gut seinem Leben arrangiert, als schließlich doch noch der Markgraf in Harben ankam und Gerfried die Geschäfte aus der Hand geben musste.

Zum Dank wurde der inzwischen Begeisterte Segler zum Reichsedlen des nahen Gutes Bleichethal erhoben und sollte auch weiterhin in der von ihm aufgebauten Verwaltung mitwirken, sollte jedoch 1021 BF unter Markgraf Radulf Eran Galahan viele seiner Kompetenzen verlieren. Zuvor jedoch zeugte er die restlichen zwei, seiner insgesamt sieben Kinder. 1010 BF in den Wirren der Answin-Krise verstarb, im zarten Alter von grade einmal dreizehn Götterläufen, Adelrat.

Das Geschick welches ihn einst zum Kronverwesen machte, hatte Gerfried inzwischen offensichtlich verlassen. Dennoch war Phex ihm hold geblieben, in einer glücklichen Ehe führte er äußerst ambitioniert das ihm übertragene Gut. Die Bedürfnisse Harbens aus erster Hand kennend, richtete er die Produkte Bleichethals genau darauf aus. Kreide und Kalk von den nahen Berghängen ließ er zum Färben und als Baumaterial abbauen, wobei die Abfälle der Herstellung zugleich guten Dünger für Felder darstellten. Das Holz der knorrigen Bäume in den dichten Wäldern lässt er schlagen und ebenfalls als Baumaterial, genauso wie angebauten Hanf und Flachs verkaufen. An Nahrung kommen zu den Erzeugnissen noch Fisch aus Zuchtteichen, Rüben und Kohl hinzu.

Während der großen Meutere verlieren gleich mehrere seiner Familienmitglieder ihre Leben. Verbissen kämpft Gerfried auf der Seite der Loyalisten, verstirb jedoch im Peraine 1027 BF als ihn ein Querschläger unglücklich trifft.

Werdegang

970
Als jüngster von fünf Söhnen erblickt Gerfried auf der Vairnburg erstmals die Priosscheibe. Seine Brüder Raul Praiodan und Werold II. Rondrian verstarben zwei Praiosläufe zuvor bei einem Anschlag auf ihre Mutter.
988
Abschluss an der garether Kadettenschule (Waffen- und Lebensschule zum Goldenen Schwert), anschließend schneller Aufstieg bis zum (...) mit guten Kontakten.
995
Traviabund mit Lucarda von Fuchsberg.
Wechsel hin zu Verwaltungstätigkeiten innerhalb der kaiserlichen Truppen.
996
Geburt von Adelmar von Vairningen in Gareth.
999
Geburt des zweiten Sohnes, Adelrat, und Tod der ersten Gattin im Kindbett.
1000
Ernennung zum Kronverweser der neugeschaffenen Markgrafschaft Windhag.
Um das Wappen der Markgrafschaft als Herzschild in das eigene Wappen aufzunehmen, wandelt Gerfried das bisherige Bocksgehörn in die heutigen Steinbockhörner um.
zweiter Traviabundes, mit (...), um seine Stellung im Windhag zu festigen.
Geburt der Zwillinge Aarwin Adalric und Dhouda im Ingerimm.
1002
Geburt von Grifo Raul im Rondra.
Zum Jahreswechsel erfolgt die Übergabe der Geschäfte an Markgraf Rateral Sanin XII und Ernennung zum Reichsedlen von Bleichethal.
1004
Geburt von Yendan Werold im Phex.
1010
Geburt von Mika im Rondra, während Adelrat im selben Mond stirbt.
Als Answins Anhänger Harben erobern, steht Gerfried den Reichstreuen bei.
1027
Im Peraine kommt Gerfried im Kampf gegen die Meuterer ums Leben.