Flachstein

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Baronie Reichsland Flachstein
Reichsland Flachstein (Lage)
Region: Altes Land
Reichsvogt: Efferdan Wellenstein
Residenz: Burg Starkenstein
Einwohner: ca. 1200
Freie: mittel
Truppen: Eisenhüte
Lehen: Junkergut Krummaich, Junkergut Hunsfurt, Edlengut Langenfeld, Rittergut Hohenaich
Orte: Hohenaich, Dymholmen, Kratoshangen, Langenfeld, Krummaich, Langefall, Birkholz
Burgen: Burg Starkenstein, Hohe Halle Hunsfurt, Burg Hohenaich, Hohe Halle Krummaich
Wege: Großer Fluss, Sarpe, Alte Heerstraße
Besonderes: starker Einfluss der Gerfins
Wappen: rechte Flanke (2/7 der Schildbreite) mit rotem Greif auf Gold, hinteres Feld mit schwarzem Hirsch auf Grün mit silbernem Spitzenschildhaupt
Wappen Flachstein.png
Angaben von: 1034
Mit freundlicher Genehmigung der
Ulisses Spiele GmbH


Derographie

Unterregionen: Altes Land mit Windhager Au, Flachsteinen mit Hochheide, Vorgebirgsland

Flüsse: Großer Fluss, Sarpe, Krato, Lange

Seen und Inseln: Altwasser und Lehner, Vestau im Großen Fluss

Wälder, Heiden und Moore: Aichforst, Hochheide, Kyndocher Moor

Einwohner: ca. 1200, besonders Gerfins Sippe praioswärts des Sarpetals und Garans Sippe firunwärts

Siedlungen:

Verkehrswege: Sarpesteig bzw. Alte Heerstraße, Langeweg, Heidestieg

Besonderheiten: Kaiserliches Straflager - Kreidebruch 'Marschall von Schetzeneck'


Zwischen Gebirge und Großem Fluss

Das Reichsland Flachstein erstreckt sich vom Fuß den nördlichen Ausläufern der Windhagberge bis hinab zu den Auen des Großen Flusses. Auf der anderen Seite des Flusses liegen die albernischen Baronien Crumold und Draustein. Flussabwärts schließen sich auf windhager Seite die bewaldeten Lande der Baronie Grenzmarken an.


In Wald und Flur

Den Übergang zwischen den ausgedehnten Auen am Großen Fluss und dem Vorgebirgsland markiert die lockere Kette der sanft gerundeten Flachsteine hinter denen sich die unübersichtliche Landschaft der Hochheide bis zu den ersten weißen Kämmen des Vorgebirges erstreckt. Allgegenwärtig in Flachsteinen und Hochheide ist der helle weiche Kalkstein. Er tritt nicht nur in Flüssen und Bächen zu Tage, sondern auch auf jedem Pfad und Geländeeinschnitt. Zudem sind die wenigen festen Gebäude aus dem gut zu bearbeitenden Material aufgesetzt. Trotzdem wird in den meisten Siedlungen vorwiegend Holz für Häuser und Katen verbaut. Der Holzeinschlag findet meistens allerdings nur weit gestreut statt, da unbedachte Kahlschläge in der Vergangenheit häufig verheerende Erdrutsche auf die Siedlungen zur Folge hatten. So sind die Täler der Sarpe, Lange und Krato ebenso wie weite Teile der Hochheide von Spülrinnen zerklüftet zwischen denen steile Kämme stehen. Häufig ist in den Seitentälern nur der Talgrund passierbar. Besonders der Langeweg ab Hunsfurt mit dem anschließenden Heidestieg bis auf den Rücken der Hochheide und weiter in die Grenzmarken ist nicht für Fuhrwerke geeignet. Bei den Sipplern und Händlern gleichmaßen sind deshalb Esel und Maulesel aufgrund ihrer Trittsicherheit beliebt. Die Kiepenkerle tragen ihre Waren auf dem eigenen Rücken selbst in die unzugänglichsten Weiler. Verschiedene Gefahren lauern auf den Reisenden in den menschenleeren Weiten des Reichslandes. Obwohl die Vorstöße von Orks und Goblins aus dem Gebirge selten sind, enden sie häufig genug blutig. Im Gegensatz zum Adel tun sich stets die Sippen des Alten Landes bei ihrer Abwehr hervor. Doch auch die unzugängliche Landschaft hat ihre Tücken: Moorlöcher, Steinschläge und Erdrutsche sind häufiger als andernorts und selbst auf der Hochheide mag ein unvorsichtiger Wanderer durch Schächte und Senktrichter im weichen Gestein verloren gehen.

Handel und Wandel

Seit der Besiedlung in den Dunklen Zeiten hat der Wald große Teile der ursprünglichen Kulturlandschaft zurückerobert: nur die Hochheide, die Moorlandschaft der Nassemark in den Niederungen am Großen Fluss und die Felder im Umland von Kyndoch sowie nahe der Siedlungen in Sarpe- und Kratotal sind eine Ausnahme. In den Tälern sind die Äcker häufig durch Mauern und Wälle terrassiert. Im Bereich der verstreuten Siedlungen und Weiler der Sippen, dienen sie überwiegend der Selbstversorgung. Auf den größeren Feldern nahe der Reichsstadt Kyndoch wird überwiegend Getreide für das Stadtvolk kultiviert. Auf den mitunter sehr kleinen Schlägen der Täler werden besonders Flachs, Roggen, Gerste und Dinkel angebaut, in Steillagen auch Gerste und Wein. Der in den Dunklen Zeiten begonnene Weinanbau hat aufgrund der zahlreichen Kriegszüge nie eine Tradition ausbilden können und ist durch das Hjaldelag frühzeitig unterbrochen worden. So verfügt das Junkergut Hunsfurt noch über zwei verwilderte Rebberge, während sich am Starkenstein nur einige wenige schmale Weinterrassen erhalten haben. In den häufigen Gärten der Gehöfte werden innerhalb von Einfriedigungen auch Pastinak und Rote Rübe angebaut, doch nur der Handel mit Flachs, Leinen, Honig und auch Beerenbränden ist erwähnenswert. Die Wege und Pfade durch das sanftwellige Land sind häufig von Obstbäumen gesäumt, wie es seit den Dunklen Zeiten Sitte ist. Haltbares Fleisch gelangt durch die Waldhute der Gerfins und die Schafweide der Garans auf der Hochheide auf den Markt in Kyndoch. Mit geräuchertem oder luftgetrocknetem Fisch verhält es sich ähnlich, hier tun sich die Dymholmer-Gerfins besonders hervor. Als Besonderheit mag der unter kaiserlicher Verwaltung stehende Straflager-Kreidebruch Marschall von Schetzeneck gelten.

Land vieler Herren

Das Gebiet des Reichslandes unterlag in den Dunklen Zeiten dem Einfluss der Könige der Nordmarken und dem mystischen Königreich Windehag bis die Lande unter Jel-Horas erobert und gesichert wurde. Später bildete sich unter den Nordleuten das Hjaldelag heraus, bis die Herrschaft der thorwalstämmigen Sippen im Alten Land durch die Erhebung des kyndocher Hetmanns Niamad ui Bennain zum Fürsten Albernias geschwächt wurde. In den folgenden Jahrhunderten gingen die thorwalstämmigen Sippen in den Sippen des Windhags auf und erhielten als Bewahrer des Landes weitreichende Rechte zugestanden. Außer den wenigen alten Häusern wie den Bennain, Windisch und Grötz erlangten besonders bei Hofe abgestrafte Familien Lehen und lagen häufig im Streit mit den mächtigen Sippen dieser Lande. Eine Neuordnung erfolgte bei der Zerschlagung der Grafschaft Kyndoch als die Baronie Kyndoch aufgeteilt wurde in die Reichsstadt Kyndoch mit dem Reichsland Flachstein westlich und die nordmärkische Baronie Kyndoch östlich des Großen Flusses. Über Jahrhunderte hinweg war dies das Stammland des Hauses Bennain, bevor die Grafschaft als Buße für den vorausgegangenen albernischen Separationsversuch aufgelöst und zwischen Albernia und Nordmarken aufgeteilt wurde. Als unter Kaiser Hal die Markgrafschaft Windhag geschaffen wurde, um den Unterhalt des kostspieligen Flottenhafens Harben zu sichern, wurde das Reichsland Flachstein zum nominellen Bestandteil der neuen Markgrafschaft, weshalb ein nicht unbeträchtlicher Teil der Steuern des Lehens nicht direkt nach Gareth, sondern nach Harben fließt. So kommt es, dass der kaiserliche Vogt Efferdan Wellenstein Diener zweier Herren ist: des Markgrafen Cusimo von Garlischgrötz und seiner Lehensherrin Kaiserin Rohaja. Diese gestand dem Markgrafen bei seiner Belehnung zu, mit dem Wellensteiner einen ihm genehmen Kandidaten vorzuschlagen.
Neben den wenigen Adligen des Reichslandes kontrollieren die Sippen der Gerfin und Garan weite Teile der urtümlichen Natur. Die Garans besiedeln die Hochheide und schmalen unwegsamen Täler im Norden des Lehens bis hinab zur Sarpe. Das Siedlungsgebiet von Gerfins Sippe liegt am Großen Fluss nördlich von Kyndoch, im Sarpetal und im Süden des Lehens am Fuß der Flachsteine.


Chronik

1027/28
albernisch/nordmärkischer Krieg, Flüchtlinge erreichen das Reichsland
Peraine 1032
Reichsvogt Hartuwal von Aichhain wird am Maraskantag wegen Kollaboration mit der renegaten albernischen Königin in Elenvina hingerichtet
1032
der horasische Cavalliere Efferdan Wellenstein wird auf den Weissensteiner Beschlüssen als Reichsvogt in Flachstein eingesetzt
1032/33
nach dem 'Brüllen des Löwen' kehrt der überwiegende Teil der drausteiner Flüchtlinge über den Grossen Fluss in die heimatliche Baronie zurück
1033
Ausbau der Hohen Halle Starkenstein, Efferdan selbst besucht die Niederadligen seines Lehens und die Nachbarbaronien, das Reichland wird kartografiert
ab 1034
langsame Konsolidierung der wellensteinschen Herrschaft


Der Adel

Der Hochadel

Wappen Wellenstein-Reich.jpg Haus Wellenstein j.H.: Die Tüchtigen
Lehen: Reichsland Flachstein mit kaiserlichen Eigengütern, Junkergut Hunsfurt (Verwaltung)
Burgen: Burg Starkenstein (Hohes Haus im Ausbau zur Höhenburg)
Ortschaften: Langefall, Schönbirch, Gnadenschenk


Der Niederadel

Wappen Haus Waldbachtal.png Haus Waldbachtal: Die Verfemten
Lehen: Junkergut Krummaich
Burgen: Hohe Halle Krummaich
Ortschaften: Krummaich


Wappen Haus Aichhain.jpg Haus Aichhain: Die Ehrwürdigen
Lehen: Rittergut Hohenaich
Burgen: Burg Hohenaich
Ortschaften: Hohenaich


Wappen Böcklin-Reich.png Haus Böcklin: (...)
Lehen: Junkergut Hunsfurt
Burgen: Hohe Halle Hunsfurt
Ortschaften: Langefall


Wappen Edlengut Langenfeld.png Gerold von Siebenstein: Der Ehrhafte
Lehen: Langenfeld
Burgen: Wehrgehöft Langenfeld
Ortschaften: Langenfeld, Weiler Siderus


Persönlichkeiten Flachsteins

Die Hofhaltung des Reichslandes

Publikationen

  • Wichtigste Quellen:
  • Erwähnungen: