Drachen

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Drachen sind im Windhag kein ungewöhnlicher Anblick, nisten doch in den Gipfelregionen der Windhagberge zahlreiche Westwinddrachen, die sich vor den Küsten einen meist friedlichen Wettstreit mit den Fischern um den Fang des prächtigen Thuns liefern. Um die Westwinddrachen ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden, so heißt es zum Beispiel, es gebe in den Bergen einen tiefen See, in den sich die Drachen zum Sterben hineinstürzten. Und die Schätze, die auf dem Grund dieses Sees verborgen lägen, würden bewacht vom ältesten der Westwinddrachen, dessen raunend genannter Name Dumbracor lauten soll.

In den Jahren 1026 und 1027 BF machte zudem ein Riesenlindwurm, bekannt geworden als der Wurm vom Windhag, die Region unsicher. Seine Blockade des Schattengrundpasses trug wesentlich zur Entstehung der späteren Meuterei von Harben bei und sorgte für vielfachen Tod, Leid und Ungemach, bis er von tapferen Recken, die im Auftrag des Markgrafen Radulf Eran Galahan handelten, am Schneckenkamm gestellt und erschlagen werden konnte. Dem Andenken dieser Helden wurde in Harben ein ganzer Platz gewidmet, der Platz der Drachentöter.

Von Drachen und Zwergen (Meisterinformation)

Alte Zwergische Legenden und geheimes Geschichtswissen, wie es in Xorlosch von den Priestern des Angrosch und in der Drachenkampfakademie gehütet wird, künden von einer Zeit, als der Jahrtausende währende Kampf zwischen Drachen und Zwergen auch im Windhag tobte. So heißt es, dass das Windhaggebirge ursprünglich der Sitz von Ancarion dem Roten war, dem obersten der Kaiserdrachen, dem Marschall und angeblichen Sohn Pyrdacors. Nachdem Ancarion in der Schlacht des Himmelsfeuers (ca. 7.200 v.BF.) von der Zwergin Organa getötet worden war, nahmen die Zwerge das Gebirge in Besitz und begannen ab ca. 5.000 v.BF mit der Besiedlung des Windhag, der zu jener Zeit noch reich an Erzen war.

Aus jener Zeit stammt auch die Legende vom Zwergenkönig Gornosch, der auszog, um den Hort des Riesenlindwurms Rinocor zu rauben. Doch während Gornosch mit seinen Gefährten unterwegs war, überfiel der Drache deren heimatliche Binge, um diese auszuplündern. Zwar gelang es den erbosten Zwergen schließlich, Rinocor zu erschlagen, doch das Gold des Drachen wurde bis heute nicht gefunden.

Um 4.500 v.BF. entsandte der Gottdrache Pyrdacor einen ganzen Schwarm von Westwinddrachen in den Windhag, um die Zwerge von dort zu vertreiben. Als die ersten Zwerge nach Jahrhunderten zurückkehrten (inzwischen hatte Brandan einen Waffenstillstand zwischen Drachen und Zwergen bewirkt), mussten sie entsetzt feststellen, dass auf unerklärliche Weise alle guten Erze und Gesteine verschwunden waren, das Gebirge bestand bloß noch aus Kalk und Kreide. Zudem hatten sich die Westwinddrachen im Windhag niedergelassen. So kam es, dass die Zwerge das Interesse am Windhag verloren und die >>Toten Berge<< bis heute abergläubisch meiden.

Ein Hüter dieses Wissens ist der zwergische Baron von Widdernhall, Gringulf Sohn des Gromosch der im Auftrag Xorloschs über das Gebirge wacht. Wem er welche Informationen unter Umständen zugänglich macht, hängt dabei allein von der Reputation des Ratsuchenden ab sowie dem Ermessen des Meisters. Die wahre Natur von Pyrdacors Erzfrevel ist jedoch auch den weisesten der Zwerge völlig unbekannt.

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